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Kommentare zu Runder Tisch war eine Farce Wetter, 14.12.2010, DerWesten
Welch Meinung hat mein Bürgermeister hierzu? Er ist Mitglied im Kuratorium, und erster Bürger der Stadt! #1 von combo59 , am 14.12.2010 um 20:56
Der Überschrift kann man eigentlich nichts hinzufügen!
... vielleicht nur die Feststellung, dass hier bis auf drei Ausnahmen praktisch nur Vertreter der Täter zusammen saßen und Vorsitzende war die ehemalige
Chef-Kirchenlobbyistin der grünen Bundestagsfraktion und die unter anderem dadurch hervorgetreten ist, dass sie die Missbrauchsdebatte hinsichtlich der katholischen Kirche letztlich als kirchenfeindlich gebrandmarkt
hat. Man kann sich daher allenfalls über die Naivität derjenigen wundern, die erwartet haben, dass bei der Konstellation eine ehrliche Aufarbeitung erfolgt und es für die Geschädigten eine echte Hilfe gibt, von
ausreichender finanzieller Wiedergutmachung ganz zu schweigen. #2 von Joachim M. , am 15.12.2010 um 02:41
Bin selber ein Opfer der Heimerziehung! Ich wurde vom ersten Tag meines Aufenthaltes in Halfershof,
von Erziehern und deren Lieblingen aus dem Kreis der Zöglinge,sexuell missbraucht.....und das fast vier Jahre lange Jahre. Der runde Tisch hat auf ganzer Linie versagt! Der LVR gibt lieber Geld für eine
Aufarbeitung der Heimerziehung aus, statt es in einen Topf mit den Kirchen und Ländern zu geben um das Unrecht mit einer kleinen Erhöhung ( € 300.-)der Rentenzahlung als Wiedergutmachung zu leisten. Ich
schiebe eine dicken Hals, wie Institutionen hier im Land mit Opfern umgehen! Man sollte diese Damen und Herren vom Runden Tisch in Berlin mal richtig aufklären! Meiner persönlichen Meinung nach, sollten diese Leute
in Steintafeln geschlagenes Gesetze mit den § 1 und 2 des Grundgesetzes, um die Ohren gehauen werde, jeden Tag! Die Opfer werden noch verhöhnt und mit peanuts abgespeist. Obwohl dieser Zusatzbeitrag endlich
ist...............fast alle Opfer sind schon älter....ich bin 65 Jahre.
mit freundlichen Grüßen
Dieter Otto-Lange
#3 von Dieter Otto-Lange , am 15.12.2010 um 14:08
Das würde mich auch
interessieren, combo59! Seitens der Stadt Wetter wehte bisher nur ein laues Lüftchen. Unser aller Bürgermeister bekundete sein Beileid: “Dennoch möchte ich es nicht versäumen, mich des Schicksals anzunehmen und auf
diesem Wege meine aufrichtige Anteilnahme auszusprechen.” http://gewalt-im-jhh.de/Was_wir_wollen_-_zwischen_Ents/ Wetter_nicht_zustaedig_030609.jpg Und dabei blieb es auch. Schlimmer noch: Über Wetter brach
ein kollektiver Gedächtnisschwund ein; Quasi ein Behördenalzheimer. Kein Mensch kann (oder will?) sich mehr daran erinnern, dass Volmarstein über ein Jugendamt verfügte. Aber die Sonne, hier in Form des Internets,
bringt es an den Tag und beendet das kollektive Nichtwissen(wollen?): http://gewalt-im-jhh.de/Wetter_zu_Jugendamt_Volmarstein2 _010210.jpg http://gewalt-im-jhh.de/Aufsichtspflicht_-_Wer_war_zus/aufs
ichtspflicht_-_wer_war_zus.html Nun, nachdem die Behinderten Opfer von Terror und Gewalt keinen müden Cent erhalten, ist Bürgermeister Hasenberg in moralischem Verzug. Sein Vorgänger Henning, Bürgermeister von
Volmarstein und das damalige Jugendamt haben ihre Aufsichtspflicht nicht wahrgenommen. Zusammen mit der Evangelischen Stiftung Volmarstein, dem Ennepe-Ruhr-Kreis, der auch Jahrzehnte gepennt hat, und den
Landschaftsverbänden, die wie ein Strauß je ihren Kopf ganz tief im Sand verbuddelt haben (wenn ich die nicht sehe, sehen die anderen auch nicht) müssen sie nun überlegen, wie sie den Opfern einen erträglichen
Lebensabend bereiten. Daran wird sichtbar ob Beileidsbekundungen ernstgemeint oder Worthülsen sind. Helmut Jacob #4 von Helmut Jacob , am 15.12.2010 um 19:01
Also mit Geld kann mann das Unrecht
wettmachen. Ich dachte die die Schuldigen sollten gefunden werden. #5 von Ernstderlage , am 16.12.2010 um 10:03
Jugendamt - wenn ich das schon höre. Die werden doch erst aktiv, wenn etws passiert ist oder
wenn Eltern denunziert werden. Jaa, dann werden sie ganz schnell. Zurück zu Volmarstein: Glaubt irgendjemand, dass heute noch ehemalige Erzieher des Johanna-Helenen-Heimes im Dienst sind? Wenn die
Kindesmißhandlungen in den 50-70-iger Jahren stattgefunden haben, sind die doch alle in Rente. Die ESV sollte daher mal in ihrem Archiv kramen und die damaligen Personallisten des Johhanna-Helenen-Heimes vorlegen.
#6 von gustav gans , am 16.12.2010 um 10:56
#5 Da sind Sie wohl nicht so ganz auf dem laufenden. Das ganze Elend und Leid der Kinder wurde von zwei Historikern aufgearbeitet und in einem Buch
zusammengetragen, (das vergessene Haus) vorgestellt und dem ESV Vorstand Jürgen Dittrich übergeben wurde es von den Autoren( Ulrike Winkler und Hans Walter Schmuhl) im März dieses Jahres. Auch hier hielt mein
Bürgermeister es nicht für nötig dabei zu sein. Er zog es vor, sich lächelnd auf der konstituierenden Sitzung des VDK zu präsentieren. Was sind schon zahlreiche gequälte Kinder in einem fast vergessenem
Wetteraner Kinderheim! #7 von combo59 , am 16.12.2010 um 11:12
#6 Mit den Königsbergern Diakonissen zogen 1947 im Johnna Helenen Heim Angst und Schrecken ein!
Mit Ihrem gehen nach ca. 20 Jahren begann eine neue Zeit! #8 von combo59 , am 16.12.2010 um 11:22 www.derwesten.de/staedte/wetter/Runder-Tisch-war-eine-Fa rce-id4059636.html
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