Homepage
1     2     3

Homepage 3
Aktuelles
WeihnachtsgruĂź 2016
Opferfonds
Neuer Betrug
Wiedergutmachung
Presse-TV-Video
Erinnerung wahren
Sex. Ăśbergriffe im JHH
Blick - Tellerrand 9
Webmaster privat
Fremdbeiträge
BĂĽcher - Rezensionen
WeihnachtsgruĂź 2015
WeihnachtsgruĂź 2014
Blick ĂĽber den Tellerrand 9

Missbrauch: Kirche täuscht weiter die Öffentlichkeit

Diese Woche fand sich ein weiteres Paradebeispiel, wie die katholische Kirche beim Thema “Missbrauch” weiter die Öffentlichkeit täuscht. Und ausgerechnet der Missbrauchsbeauftragte der deutschen Bischöfe, Stephan Ackermann (Trier), ist dafür verantwortlich.
https://skydaddy.wordpress.com/2014/07/30/missbrauch-kirche-tauscht-weiter-die-offent lichkeit/

VorwĂĽrfe gegen BrĂĽdergemeinde

Gericht: kein Geld fĂĽr Missbrauchsklage
Von Julia Schweizer 12. September 2014 - 07:00 Uhr
Mehr als eine Million Euro fordert Detlev Zander von der Brüdergemeinde Korntal. Der Grund: Zander gibt an, in einem Kinderheim vergewaltigt und gequält worden zu sein. Vor Gericht muss er jetzt aber einen Rückschlag hinnehmen.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.vorwuerfe-gegen-bruedergemeinde-korntal-geric ht-kein-geld-fuer-missbrauchsklage.67d7dae9-532e-48cb-a05e-13b53da8f035.html

WDR Westdeutscher Rundfunk
WDR-Magazin Westpol: Finanzielle Anpassung fĂĽr Opfer von Euthanasie und Zwangssterilisation
07.09.2014 | 17:08 Uhr, WDR Westdeutscher Rundfunk
Düsseldorf/Köln (ots) - Opfer von Euthanasie und Zwangssterilisation sollen die gleichen finanziellen Leistungen wie jüdische NS-Verfolgte erhalten. Das sehen Pläne des Bundesfinanzministeriums vor, von denen das WDR-Magazin WESTPOL auf Anfrage erfuhr.
Das BMF plant z.Zt. eine Änderung der AKG-Härterichtlinien, mit der die laufenden Leistungen für Zwangssterilisierte und Euthanasie-Geschädigte an die Höhe der außergesetzlichen Leistungen für jüdische NS-Verfolgte gem. § 1 BEG angepasst werden sollen", teilte das Ministerium mit.
Eine Anerkennung als politisch Verfolgte und ein damit verbundener Anspruch auf Leistungen nach dem Bundesentschädigungsgesetz (BEG) geht mit der geplanten Änderung jedoch nicht einher. Bislang erhalten Opfer von Zwangssterilisation eine monatliche Zahlung nach dem Allgemeinen Kriegsfolgengesetz (AKG-Härterichtlinien). Opfer politischer Verfolgung können hingegen Leistungen nach dem Bundesentschädigungsgesetz (BEG) beantragen. Sie sind dadurch finanziell meist wesentlich besser gestellt.
Die Gruppe der Zwangssterilisierten und Euthanasie-Geschädigten kämpft seit Jahrzehnten um Anerkennung als politisch Verfolgte sowie eine angemessene Entschädigung.
Mit Quellenangabe WESTPOL (Sonntag, 07.09.2014, 19:30 Uhr) ab sofort frei.
http://www.presseportal.de/mobil/story.htx?mobil&nr=2824975&firmaid=7899

Soforthilfefonds Pharma zahlt an Opfer

Die Pharmabranche beteiligt sich am Soforthilfefonds für ehemalige Verdingkinder und Weggesperrte. Die Kirchen lassen ihre Gläubigen spenden, und die Bauern fühlen sich nicht zuständig.
http://www.beobachter.ch/justiz-behoerde/buerger-verwaltung/artikel/soforthilfefonds_ph arma-zahlt-an-opfer/

Uwe Werner berichtet ĂĽber seine Erfahrungenim Kinderheim Westuffeln 27.10.2010

Offener Brief von Uwe Werner in "netzwerkB"
Sehr geehrte Redaktion,
Ich war in dem Kinderheim Westuffeln in Werl/Westf. (ehem. Evang. Knabenheim) und wie Sie meinen 2 Berichten unten entnehmen können, entsprechen diese reinen Tatsachen!
Viel wichtiger aber finde ich, dass mal öffentlich aufgezeigt wird, wie wir nicht nur als Kinder, sondern bis heute zu, auch als Erwachsene ein Spiessrutenlauf mitmachen müssen.
All die Jahrzehnte, in denen wir dieses Trauma (ohne rechtl. Anerkennung) mit uns schleppen mussten. Nein, auch heute noch, um als Missbrauchsopfer anerkannt zu werden, musst du dich vor den Behörden und Kirchen erneut nackt ausziehen.
http://netzwerkb.org/2010/10/27/ich-war-in-dem-kinderheim-westuffeln-in-werlwestf/

Der Hesterberg. 125 Jahre Kinder- und Jugendpsychiatrie und Heilpädagogik in Schleswig. Eine Ausstellung zum Jubiläum der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie sowie des Heilpädagogikums in Schleswig.
(Veröffentlichungen des Schleswig-Holsteinischen Landesarchivs, Band 56)
Schleswig 1997, 157 S.
Die Psychiatrie im Nationalsozialismus gehört zu dem Teil der NS-Medizin, der als relativ gut untersucht gelten kann. Auch der grauenhafteste Aspekt der Psychiatriehistorie, die als "Euthanasie" bezeichnete Ermordung psychisch kranker und behinderter Menschen, ist in jüngster Zeit Forschungsgegenstand zahlreicher Studien; einschlägige Publikationen hierzu liegen sowohl für einzelne Regionen als auch in Form von überregionalen Gesamtdarstellungen vor. Für Schleswig-Holstein hingegen ist die "Euthanasie" bisher recht rudimentär erforscht. Umso verdienstvoller ist der zu besprechende Austellungskatalog Der Hesterberg, der sechs Beiträge zu unterschiedlichen Aspekten der Geschichte und Gegenwart der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Schleswig enthält. Dabei bildet die NS-"Euthanasie" den thematischen Schwerpunkt der Publikation.
http://www.akens.org/akens/texte/diverses/hesterberg.html

Geschichte der Kinderheime aufgearbeitet

Die Ausstellung "Weihnachten war immer sehr schön – Die Kinderheime der Landeshauptstadt München von 1950 – 1975" wird bis 8. Oktober im Foyer des Sozialbürgerhauses in der Plinganserstraße 150 gezeigt (Mo-Mi 8-16, Do 8-17, Fr 8-12 Uhr).
Seit 2009 befasst sich das Stadtjugendamt mit der Aufarbeitung der Heim- bzw. FĂĽrsorgeerziehung in den drei Heimen in Trägerschaft der Landeshauptstadt zwischen 1950 bis 1975 (MĂĽnchner Waisenhaus,
Münchner Kindl-Heim, Marie-Mattfeld-Haus). Damals hatte sich das Stadtjugendamt an ehemalige Heimkinder gewandt, um ihre Heimgeschichte - im Guten wie im Schlechten - zu hören und ihnen Unterstützung zu ermöglichen.
Stadtrat und Stadtverwaltung haben 2011 mit einer Erklärung „Anerkennung von erlittenem Leid und Unrecht“ stellvertretend für alle, die Verantwortung trugen, die ehemaligen Heimkinder um Entschuldigung gebeten. Die Ausstellung will die Geschichte der Heimerziehung vor dem Hintergrund der Berichte ehemaliger Heimkinder dokumentieren.
http://www.wochenanzeiger-muenchen.de/m%C3%BCnchen/auto+%26+verkehr/nachri chten/Geschichte+der+Kinderheime+aufgearbeitet,67139.html

KĂĽrzungen beim Opferfonds

Haushaltsausschuss - 21.05.2014
Berlin: (hib/MIK) Der Haushaltsausschuss hat am Mittwoch bei den Beratungen des Etats 2014 des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung auf Antrag der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD die Zuweisungen an den Fonds für Opfer und Heimerziehung um 19,5 Millionen Euro auf 500.000 Euro gekürzt. Grund für die Kürzung ist, dass die notwendigen Abstimmungen mit Ländern und Kirchen über deren Beteiligung sich verzögert. Deshalb kann das eingeplante Geld in diesem Jahr nicht mehr abfließen.
In einem einstimmig verabschiedeten Beschluss machten die Ausschussmitglieder jedoch deutlich, dass sie weiterhin zum Hilfsfonds, der Menschen unterstützen soll, die als Kinder und Jugendliche in Heimen der Behindertenhilfe und stationären psychiatrischen Einrichtungen Leid und Unrecht erfahren haben, stehen. Der Ausschuss erwartet, dass sich die Bundesländer und Kirchen in angemessener Form an Hilfeleistung beteiligen und ihre Bereitschaft dazu zeitnah und verbindlich erklären.
Die Koalitionsfraktionen wiesen bei den Etatberatungen weiter darauf hin, dass durch die Verwendung von „Ausgabenresten“ in diesem Jahr mehr Geld für die Förderung von Langzeitarbeitslosen zur Verfügung gestellt werden kann. Außerdem seien durch Umschichtungen die Mittel für Mobi-Pro-EU um 27,1 Millionen Euro erhöht worden.
Insgesamt 13 Anträge der Oppositionsfraktionen Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen blieben erfolglos. Dabei setzten sich die Grünen unter anderem für höhere Ansätze für die Förderung von Langzeitarbeitslosen ein. „Dazu sind jedoch neue Konzepte notwendig, die noch nicht vorliegen“, sagte ihre Sprecherin.
Die Linksfraktion forderte unter anderem, den Regelsatz für Hartz IV Empfänger auf 500 Euro zu erhöhen und mehr für die Entlastung der Kommunen zu tun.
Bundesministerin Andrea Nahles (SPD) wies darauf hin, dass das Rentenpaket, das der Bundestag am kommenden Freitag verabschieden will, nicht aus Haushalts-, sondern aus Beitragsmitteln finanziert werde.
http://www.bundestag.de/presse/hib/2014_05/-/280560 

15.01.2015: Gewalt in Behindertenheimen - Länder blockieren Entschädigungsfonds für Missbrauchsopfer
Exklusiv | Berlin. Bund und Kirchen wollen einen Fonds für Gewaltopfer aus Behindertenheimen einrichten. Die Länder fürchten ausufernde Kosten.
... Streit gibt es nun um die Finanzierungsform der Entschädigungsmittel. ...
http://
www.rp-online.de/politik/deutschland/laender-blockieren-entschaedigungsfonds-fuer-miss brauchsopfer-aid-1.4800449

15.01.2015:
Die entstehende neue Missbrauchsstudie der Kirche - Aufarbeitung mit LĂĽcken
Seit drei Jahrzehnten rĂĽckt das Thema des sexuellen Missbrauch Schutzbefohlener durch Priester mehr und mehr in den Vordergrund. Sehr langsam, aber offenbar auch sehr grĂĽndlich, geht die Bischofskonferenz dem jetzt auf den Grund.
Nun ist ein neuer Anlauf auf dem Weg. Ob die Wissenschaftler aus Mannheim, Heidelberg und GieĂźen einen Durchbruch erreichen, muss sich erst noch zeigen.
http://
www.rp-online.de/panorama/deutschland/aufarbeitung-mit-luecken-aid-1.4801339
siehe auch:
16.01.2015:
Fünf Jahre seit Bekanntwerden mehrere Fälle - Kirche setzt auf neue Missbrauchsstudie ... Die Verfasser der bis 2017 entstehenden Studie relativierten die Erwartungen.
Quelle: RP
http://
www.rp-online.de/panorama/deutschland/kirche-setzt-auf-neue-missbrauchsstudie-aid-1.4 803128

09 Feb2015 Keine Aufklärung im Missbrauchsskandal
…und die Stadt schaut schweigend zu
Von Robert Werner in Nachrichten, Ăśberregional
http://www.regensburg-digital.de/und-die-stadt-schaut-schweigend-zu/09022015/

Bei der Nichtaufklärung des Missbrauchsskandals in Regensburg spielen Politik und Kirche zusammen: die einen durch Leugnen und Vertuschen, die anderen durch Ausblenden.
Die Thematik Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und körperlichen Misshandlungen bei den „Domspatzen“ hält Regensburg fest im Griff. Während die städtische Tourismus GmbH (RTG) und Oberbürgermeister Joachim Wolbergs meinen, mit einem teuren und fragwürdigen Videoclip Schleichwerbung für die „Domspatzen“ und Tourismuswerbung für die Stadt betreiben müssen, bezichtigen sexuell missbrauchte und körperlich misshandelte „Domspatzen“ den Regensburger Bischof des „Verbergens, Verleugnens und Vertuschens“. Zeitgleich versucht Bischof Rudolf Voderholzer in der Predigt zu seinem zweijährigen Jubiläum vornehmlich, seinen Umgang mit Missbrauch und Misshandlung anzupreisen und seine Kritiker pauschal zu delegitimieren. Für den Sprecher der Ettaler Selbsthilfegruppe von Missbrauchs- und Misshandlungsopfern stellt Regensburg ein Negativ-Beispiel in Sachen Aufarbeitung und Umgang dar. Wie die städtische Politik der Ausblendung und die bischöfliche Strategie des Vertuschens und Verleugnens von systematischen Übergriffen im Jahre Fünf des sogenannten Missbrauchs-Skandals in Regensburg zusammenspielen, soll im Folgenden untersucht werden.

Kompletter Beitrag: hier klicken

Dokumentation der ARD: “Sünden an den Sängerknaben” bei youtube
hier klicken

Nach Festnahme im Vatikan Ermittler entdecken kinderpornografisches Archiv
Fund Anfang 2015
"Nach der Festnahme des frĂĽheren Botschafters des Vatikans in der Dominikanischen Republik, Jozef Wesolowski, sollen die Ermittler auf dem Computer des 66 Jahre alten polnischen Geistlichen mehr als 86.000 kinderpornografische Fotos entdeckt haben."
http://
www.faz.net/aktuell/politik/ausland/kinderpornografisches-archiv-b ei-frueherem-erzbischof-13175136.html

Todesängste: Nonne schlägt Heimkinder

Die Kinder im Heim habe die Nonne so sehr unterdrückt, dass sie sie sogar für normale menschliche Bedürfnisse bestrafte. «Nach dem Abendgebet um sieben Uhr war der Gang zur Toilette verboten. Wer es nicht bis zum nächsten Morgen aushielt, musste ins Bett machen und wurde dann mit den eingenässten Laken verprügelt», erzählt sie eine andere Begebenheit aus ihrer Kindheit.

http://www.az-web.de/sixcms/detail.php?template=az_detail&id=1864966

http://www.az-web.de/sixcms/detail.php?template=az_druckversion&_ivw=zstolberg&id=18 64966&_wo=Lokales:Stolberg

Bettnässerin

Sie wurde Bettnässerin, ein Verhängnis. Bei diesem Vergehen kannten die Schwestern kein Pardon. Die kleinen Mitbewohnerinnen wurden von der Nonne aufgefordert, Roswitha bei Wiederholung zu bestrafen.

Das musste sie ertragen, denn sie nässte oft ins Bett. Sie wurde dafür angespuckt, geschlagen von ihren kleinen Mitbewohnern.

http://hpd.de/node/10896?page=0,2 

Dierk Schäfer informiert: “Beerdigungskosten”

“Grundsätzlich gewähren die Fonds nur Leistungen, die der/dem Betroffenen persönlich zugutekommen. Einzige Ausnahme sind Kosten fĂĽr die Beerdigung einer/eines Betroffene/n. Diese werden dann von den Fonds als materielle Hilfebedarfe anerkannt, wenn

·            die/der verstorbene Betroffene vor ihrem/seinem Tode bereits im Beratungsverfahren bei einer Anlauf- und Beratungsstelle war,

·            die Ăśbernahme der Kosten nach Auffassung der Anlauf- und Beratungsstelle dem erklärten Willen der/des Verstorbenen entspricht

·            und dies von der Anlauf- und Beratungsstelle schriftlich dokumentiert ist, z.B. im Beratungsprotokoll.

Der/die Betroffene muss demnach zu Lebzeiten gegenĂĽber der Anlauf- und Beratungsstelle den ausdrĂĽcklichen Wunsch

·            nach einem wĂĽrdigen Begräbnis und

·            nach KostenĂĽbernahme durch den Fonds

geäußert haben, ggf. im Erstkontakt mit der/dem Beraterin/Berater.

Nicht ausreichend ist, wenn der Wunsch der KostenĂĽbernahme durch den Fonds lediglich gegenĂĽber Dritten (z.B. Ehepartner/in, Lebensgefährt/in, Kind) geäuĂźert wurde. Eine KostenĂĽbernahme ist auch dann nicht möglich, wenn sie dazu dienen soll, die Erben der/des Betroffene zu entlasten. Dies gilt auch dann, wenn die Entlastung der Erben ein Wunsch der/des Betroffenen war, denn hierbei wĂĽrde es sich – wie bei einem Geschenk zu Lebzeiten – um eine unzulässige Leistung an Dritte handeln.”

[1] â€žLehre uns bedenken, dass wir sterben mĂĽssen, damit wir klug werden“ Psalm 90, Vers 12

[2] https://www.kirchentag.de/programm/losung_und_themen/losung.html

About these ads

Ähnliche Beiträge

Theologischerseits nur zu begrüßen: Die Bürokratie erinnert ausdrücklich, den Tod zu bedenken – gegen UnterschriftIn "Bürokratie"

Kurios, was so ein „Watschenmann“ für Reaktionen haben kann.In "Humor"

Nun werden Nägel mit Köpfen gemachtIn "heimkinder"

Tagged with: AntragstellungBeerdigungskostenHeimkinderfondsTod

10 comments

Dierk Schaefers Blog

Die Szene wird zum Ritual – Missbrauch – dasselbe in GrĂĽn

»1.000 Opfer bei Berliner Grünen. Bis in die 90er Jahre hinein war die Alternative Liste ein Hort für sexuelle Gewalt gegen Kinder.«[1]

1.               Nachdem der Missbrauch nicht mehr ĂĽbersehen und ĂĽbergangen werden konnte, gab es eine Studie. Die Ergebnisse liegen vor.

2.              Jetzt sind wir in der Phase der öffentlich bezeugten Beschämung.

3.              Danach kommt das Entschuldigungsgestammel.

4.              Das Ritual ist abgeschlossen. Ite missa est – geht hin im Frieden des Herrn. Man hofft und meint, die Sache abgehakt zu haben. Haben wir doch honorig ad acta gelegt.

5.              Sollte wider Erwarten das Thema „Entschädigung“ aufkommen, wird es heiĂźen: Das kann mit Geld gar nicht wieder gutgemacht werden.

6.              Wenn den Opfern aber das Ritual nicht die Sprache verschlagen hat, werden sie Forderungen stellen.

7.              Da man sich öffentlich geschämt hat, muĂź man was tun.

8.              Man richtet man einen Runden Tisch ein.

9.              Dieser grĂĽne Tisch wird moderiert von einer grĂĽnen Politikerin, die Erfahrung mit Runden Tischen hat. Ich wĂĽĂźte da schon eine. Sie wird ein Ergebnis produzieren:

·                 o Ein systematischer Missbrauch der GRĂśNEN oder der Alternativen Liste hat nicht stattgefunden.

·                 o Es waren Einzeltäter.

·                 o Da die schon verstorben sind, können sich die Geschädigten an schon bestehende Fonds wenden.

·                 o Es gibt einen fĂĽr Missbrauchte, so wie es einen fĂĽr ehemalige Heimkinder gibt.

·                 o Dort gibt es keine Entschädigung.

·                 o Sollten die Opfer aber noch unter Folgeschäden leiden, können sie Hilfeleistungen fĂĽr ihre schwierige Lebenslage erhalten, soweit diese aus dem Missbrauch resultiert.

·                 o Dazu mĂĽssten sie einen Antrag stellen, den Missbrauch möglichst detailliert und glaubhaft schildern: Wann, wo, wie oft, durch wen?

·                 o RechtsansprĂĽche erwachsen daraus nicht. Es handelt sich um rein freiwillige in der Höhe begrenzte Hilfeleistungen, zu denen die GRĂśNEN einen Beitrag leisten.

·                 o Sollte jemand daraus den falschen Schluss ziehen, sich direkt an die GRĂśNEN wenden zu können, so wird er auf den Fonds verwiesen, in den man ja eingezahlt hat.

·                 o Zu beachten sind die Fristen fĂĽr die Antragstellung.

Soweit das Prozedere, das nach dem feierlichen Ritual kommt: Die Niederungen des Einhegens, am besten Abwimmelns von AnsprĂĽchen.

Woher ich das kenne?

Am besten fragen Sie Frau Dr. Antje Vollmer. Die hat am Runden Tisch die ehemaligen Heimkinder gekonnt ĂĽber den Tisch gezogen und darf stolz auf ihre Leistung sein. Das habe sogar ich bewundernd anerkannt.[2]

[1] https://www.freitag.de/autoren/christian-fueller/1-000-opfer-bei-berliner-gruenen

auch: http://www.tagesspiegel.de/politik/berliner-gruene-und-kindesmissbrauch-warum-sich-paedop hile-bei-den-gruenen-engagieren-konnten/11804804.html

[2] https://dierkschaefer.wordpress.com/2011/01/31/der-runde-tisch-heimkinder-und-der-erfolg-der- politikerin-dr-antje-vollmer/

https://dierkschaefer.wordpress.com/2015/05/21/szene-wird-zum-ritual-missbrauch-dasselbe-in-gru n/ 

Berlin (kobinet) Die Untergruppe Entschädigungsfonds für ehemalige Heimkinder der Behinderteneinrichtungen und Psychiatrien der Arbeitsgemeinschaft der ehemaligen Heimkinder Deutschlands (AeHD) hat sich vor kurzem in Berlin zu einem Strategietreffen getroffen und Forderungen an eine zu schaffende Fondslösung formuliert, die sie zum Abschluss Abgeordneten aller Fraktionen des Deutschen Bundestages präsentierte.

http://www.kobinet-nachrichten.org/de/1/nachrichten/31785/Forderungen-ehemaliger-Heimkind er.htm

Anmerkungen des Webmasters:

Die “Ombudsperson” der ehemaligen Heimkinder ist Professor Peter Schruth
(
https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Schruth)
Schruth saß allerdings am “Runden Tisch Heimerziehung” in Berlin und hat gegen die Interessen der überwiegenden Zahl der Heimopfer das Abschlussdokument unterzeichnet. Das hat ihm bis heute heftige Kritik eingetragen.
https://dierkschaefer.wordpress.com/?s=schruth

Die “Freie Arbeitsgruppe JHH 2006” hat den Forderungskatalog nach ihren Bedürftnissen und Forderungen angepasst:

doc.-Datei    

FREISTATT

Ein Film von Marc Brummund

Kinostart: 25.06.2015

Sommer 1968. Während für viele in Deutschland eine neue Ära der Freiheit anbricht, wird der 14-jährige Wolfgang von seinem Stiefvater in die kirchliche Fürsorgeanstalt »Freistatt« abgeschoben. Dort ist es wie im Knast: Die Türen sind verschlossen, die Fenster vergittert, Briefe werden abgefangen. Die Jungen werden mit militärischem Drill zum Torfstechen ins Moor geschickt und als billige Arbeitskräfte ausgenutzt. Von ihren Familien vergessen, verrohen sie als Opfer eines körperlichen und psychischen Gewaltsystems, von dem man draußen nichts mitbekommen darf. Wolfgang widersetzt sich und plant seine Flucht: Ihr kriegt mich nicht – niemals! Seine Sehnsucht nach Freiheit will er nicht so schnell im Moor begraben.

www.salzgeber.de/kino/

https://www.youtube.com/watch?v=u3A2kxdesKU

weitere Infos hier klicken

passend dazu:

„Was ist das für eine dreckige Welt. Ich habe noch nie so eine schlimme Geschichte gehört.“

https://dierkschaefer.wordpress.com/2015/06/19/was-ist-das-fur-eine-dreckige-welt-ich-habe-n och-nie-so-eine-schlimme-geschichte-gehort/

2,5 % der 800.000 Heimopfer aus Bereich Erziehung erhielten Abfindung
Hilfsfonds wird aufgestockt - Mehr Geld fĂĽr West-Heimkinder
Kinder, die bis 1975 in Kinderheimen der Bundesrepublik Unrecht erfahren haben, können Unterstützung aus einem Fonds erhalten. Der soll nun um 182 Millionen Euro aufgestockt werden, hat das Kabinett beschlossen. Doch viele Betroffene kritisieren die Gestaltung des Fonds. ...
Rund 20.000 Personen meldeten ihren Bedarf an.
http://
www.deutschlandfunk.de/hilfsfonds-wird-aufgestockt-mehr-geld- fuer-west-heimkinder.1783.de.html?dram:article_id=324900

 

231 Domspatzen misshandelt

Stiftungsvorstand von Opferzahlen entsetzt

Der langjährige Chef der Regensburger Domspatzen, Georg Ratzinger, muss nach Überzeugung des Opferanwalts Ulrich Weber von den zahlreichen Misshandlungsfällen bei dem Knabenchor gewusst haben. Weber sprach von 231 Vorfällen. Der Vorstand der Domspatzen reagierte bestürzt.

Stand: 09.01.2016

http://www.br.de/nachrichten/oberpfalz/inhalt/regensburger-domspatzen-missbrauch-zwischenstand-100.ht ml

 

10.01.2016

PNP-Interview: Georg Ratzinger weist VorwĂĽrfe gegen sich zurĂĽck

von Karl Birkenseer

Der frühere Regensburger Domkapellmeister Georg Ratzinger (91) hat Vorwürfe gegen ihn im Zusammenhang mit Fällen von Missbrauch und Misshandlungen bei den Regensburger Domspatzen zurückgewiesen. ... "Von sexuellen Missbräuchen habe ich überhaupt nichts gehört in meiner Zeit. Mir ist nicht bekannt geworden, dass sich damals ein sexueller Missbrauch ereignet hätte." Ratzinger war von 1964 bis 1994 als Domkapellmeister Leiter der Regensburger Domspatzen.

http://www.pnp.de/nachrichten/bayern/1927983_PNP-Interview-Georg-Ratzinger-weist-Vorwuerfe-gegen-si ch-zurueck.html

 

08.01.2016

Missbrauch bei Domspatzen

Papstbruder in schlechtem Licht

Bei den Regensburger Domspatzen gab es wohl deutlich mehr körperliche Gewalt und sexuellen Missbrauch als angenommen. Und Georg Ratzinger hat offenbar mehr gewusst, als er bislang eingeräumt hat. Das ergibt der Bericht eines unabhängigen Ermittlers. "Er hat davon gewusst. Davon muss ich nach meinen Recherchen ausgehen."

http://www.deutschlandfunk.de/missbrauch-bei-domspatzen-papstbruder-in-schlechtem-licht.1818.de.html? dram:article_id=341961

 

24.02.2015

... So hätten Musiklehrer bei fehlerhaftem Spiel den Klavierdeckel zugeschlagen und die Hände der Kinder dabei verletzt.

Wer sich aus Angst in der Nacht eingenässt hatte, musste dies mit Flüssigkeitsentzug büßen. Hatten die Kinder während der Nachtruhe gesprochen, mussten einige bis zu einer Stunde barfuß im Flur stehen.

http://www.faz.net/agenturmeldungen/dpa/bistum-zahlt-schmerzensgeld-an-regensburger-domspatzen-1344 6954.html

 

Katholikenfeindliches Urteil rechtskräftig
Begriff “Kinderficker-Sekte” zulässig

16. Februar 2012 (Vaticanista).- "Nun ist das katholikenfeindliche Urteil von Berlin rechtskräftig. ... Laut Beschluss des Amtsgerichts Berlin-Tiergarten darf die katholische Kirche straffrei als “Kinderficker-Sekte” verunglimpft werden Laut Beschluss des Amtsgerichts Berlin-Tiergarten darf die katholische Kirche straffrei als “Kinderficker-Sekte” verunglimpft werden."
http://www.vaticanista.info/2012/02/16/katholikenfeindliches-urteil-rechtskraftig/

Opfervertreter der Bergischen Diakonie Aprath an die Leitung der Einrichtung.

Danach Brief des Bloggers Helmut Jacob an die Bergische Diakonie. Tenor: Nehmen Sie sich ein Beispiel an der Evangelischen Stiftung Volmarstein.

http://jacobsmeinung.over-blog.com/2016/04/offener-brief-der-heim-opfergruppe-gut-an-der-linde.ht ml

Neue Beiträge gefunden (bitte pdf-Datei anklicken)

Dierk Schaefers Blog
Diakonie – konzentriert und schlagkräftig

Dierk Schaefers Blog
Wie unfein! Erich spricht Klartext über die Diakonie: konzentriert und schlagkräftig

Dierk Schaefers Blog
Caritas-Studie fĂĽr den Bereich Psychiatrie und Behindertenhilfe

Dierk Schaefers Blog
»Zweierlei Leid: Heimkinder mit Behinderung sollen weniger „Entschädigung“ bekommen.«

Alle Beiträge hier klicken:
 

Psychiatrie- und Gewalterfahrungen von Kindern und Jugendlichen im St. Johannes- Stift in Marsberg (1945 – 1980)
Anstaltsalltag, individuelle Erinnerung, biographische Verarbeitung

pdf-Datei hier klicken