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Gewalt im JHH - Homepage 2

Achtung: Auch die Homepage Nummer 2 unter dem Dach www.gewalt-im-jhh.de ist ĂŒberfrachtet. Wir richten nun die dritte Homepage unter diesem Dach ein. Die Internetadresse lautet: http://www.gewalt-im-jhh.de/hp3/index.html

Ab Samstag, 29. November ist diese Seite freigeschaltet. Besuchen Sie uns auch bitte weiterhin. Ihre „Freie Arbeitsgruppe JHH 2006“

10 Mio. € Investion in Neukauf - Wieviel € Investition in die Hölle von Volmarstein? Die Opfer warten auf echte Wiedergutmachung ...  Stand: 21. November 2013
WETTER - ESV ĂŒbernimmt Kliniken in Dortmund
01.02.2012 | 18:16 Uhr Wetter/Dortmund. Die Evangelische Stiftung Volmarstein ĂŒbernimmt zu 100 Prozent die GeschĂ€ftsanteile der Evangelischen Krankenhaus GmbH Dortmund. Zu ihr zĂ€hlen das Evangelische Krankenhaus LĂŒtgendortmund und das Evangelische Krankenhaus Bethanien.
... In den nĂ€chsten fĂŒnf Jahren, so die AnkĂŒndigung, will die ESV zehn Millionen € in die neuen Standorte investieren.
http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-wetter-und-herdecke/esv-uebernimmt-klinik en-in-dortmund-id6306812.html
„Westfalenpost“, Lokalteil Wetter/Herdecke  am 02. 02. 2012

Auch vor 50 Jahren: Reichlich Geld fĂŒr Investitionen; hier Eigenmittel fĂŒr die Martinskirche, die immer ĂŒberdimensioniert war. Kaum Geld fĂŒr die Kinder, die in erbĂ€rmlichen Behausungen leben und tĂ€glich schlechtes Essen ertragen mussten.
Kirche und Schlafzimmer:
http://gewalt-im-jhh.de/Fakten_zur_Volmarsteiner_Erk la/fakten_zur_volmarsteiner_erkla.html
Der Fressnapf - Ekel:
Link hier klicken

ESV: Opferrente erneut abgelehnt   hier klicken

12. 05. 2011 Evangelische Stiftung Volmarstein
“Eine einseitige und nur durch die Evangelische Stiftung Volmarstein zu tragende monatliche OpferentschĂ€digung ĂŒber das bisher freiwillig von der Evangelischen Stiftung Volmarstein Geleistete hinaus, wie Sie es in Ihrem Brief formulieren, kann ich Ihnen nicht in Aussicht stellen.”
kompletter Brief hier klicken

Mir tut es unendlich Leid, lese ich diese Seiten kommen mir die TrÀnen.
Wie kann man helfen?
siehe “Meinungen”

Pfarrer i. R. Dierk SchÀfer per Email zur erneuten Ablehnung einer Opferrente seitens der Evangelischen Stiftung Volmarstein
"Genau das ist die Linie, lieber Herr Jacob, sich erst vor dem Runden Tisch verstecken, dessen Ergebnissen man nicht vorgreifen will, und sich dann unter dem Runden Tisch verstecken und auf das verweisen, was aufgetischt wurde. Kein kritischer Blick auf die Ergebnisse, die sind ja sehr kommod, kein Blick ins Ausland, mir san mir!
Wenn Sie dem Kollegen schreiben wollen, fĂŒgen Sie ihm diesen Link bei: http://
dierkschaefer.wordpress.com/2011/09/13/das-wa r-spitze-herr-ratsvorsitzender/
Herzliche GrĂŒĂŸe
dierk schÀfer"

Auszug aus einem Brief an BundestagsprÀsident Norbert Lammert vom 28. 04. 2009

"Zu den einzelnen Misshandlungen und Straftaten z. B.:
-  Hiebe mit dem KrĂŒckstock auf den Kopf, gegen den RĂŒcken, in die Kniekehle
-  SchlĂ€ge mit den FĂ€usten auf den Kopf, ins Gesicht, auf die Ohren
-  kindlichen Körper gegen Heizungsrohre schleudern
-  Aufschlagen des Kopfes auf die Pultplatte bzw. Einquetschen zwischen die FlĂŒgel der klappbaren Schultafel
-  Traktieren der "Eckensteher" mit dem Stock - wenn sie gefallen sind - solange, bis sie wieder aufstanden
-  ZwangsfĂŒtterung (selbst des Erbrochenen)

Weitere GewalttĂ€tigkeiten bestanden in der AusĂŒbung psychischer Gewalt z. B.:
-  Kleinkinder mit dem "Bullemann" oder der Leichenhalle drohen
-  Kleinkinder und andere Kinder in permanente AngstzustĂ€nde versetzen durch Drohungen, unangekĂŒndigte SchlĂ€ge, Schlafentzug, unkontrollierte GefĂŒhlsausbrĂŒche
-  Isolationsfolter, stundenlanges, tagelanges, wochenlanges Einsperren in Badezimmer, dunklem Abstellraum oder WĂ€schekammer - oder im Urlaub in einem leeren Zimmer
-  Aufforderung an einzelne Kinder, andere Kinder zu schlagen.

Sexueller Missbrauch z. B.:
-  Zur-Schau-Stellung der sekundĂ€ren Geschlechtsmerkmale
-  Stimulierung und Erregung von Jugendlichen unter Einsatz des Waschlappens und Seife, wobei die direkte BerĂŒhrung mit den HĂ€nden nicht ausgenommen war
-  FortfĂŒhrung dieser Stimulierungen bis zum Erguß
-  Aufforderung an junge Diakonische Helferinnen, die Erregung bei Jungen zu beobachteten
-  Anschließende Bestrafung dieser Jungen, weil sie angeblich "Schweine" seien.
-  Untersuchung der BrĂŒste und des Intimbereiches auf Weiterentwicklung, wobei vordergrĂŒndig BĂŒstenhalter angepasst werden sollten“

 

Liebe ehemalige MitschĂŒler, liebe ehemalige MitschĂŒlerinnen!

Liebe Besucher/innen dieser Homepage!

Darf man Mißhandlungen so deutlich beschreiben, wie wir es in unserem Brief an den BundestagsprĂ€sidenten getan haben? Vor vier Jahren - es ging um unsere Stellungnahmen zur „Volmarsteiner ErklĂ€rung“ der ESV - standen wir vor einem Ă€hnlichen Problem. Anhand von Paragraphen aus dem Strafgesetzbuch machten wir viele Gewalttaten als „Verbrechen“ fest. „Darf man das als ‘Verbrechen’ ausdrĂŒcken?“, wurde ich gefragt.

Ja, man muß es. Denn es geht um die Taten und die daraus resultierenden Konsequenzen fĂŒr die Opfer. Es geht um die zerstörten oder manipulierten Biographien; darum, daß das Leben einiger Klein- und Schulkinder heute sicher anders verlaufen wĂ€re, wenn sie diese „Hölle von Volmarstein“ nicht durchlitten hĂ€tten. Sie wĂ€ren nicht auf medizinische Hilfe, auf psychologische Hilfe und auf finanzielle Hilfe der Solidargemeinschaft angewiesen.
 

Es geht aber auch um die TĂ€ter. In dem Buch „Gewalt in der Körperbehindertenhilfe 
“ werden sie namentlich genannt:

Gertraude Steiniger (Lehrerin)

Ewald Friedrichs (Lehrer und Rektor)

Erika Severin (Lehrerin)

Martha Statz (Diakonisse)

Elise Dickschat (Diakonisse)

Eugenie Zoller, genannt „Jenny“ (Diakonisse)

Dr. Alfred Katthagen, erst Oberarzt, dann Chefarzt der OrthopÀdischen Klinik Volmarstein.

Sie haben, einige mehr, andere weniger, behinderte Kleinkinder und Schulkinder mißhandelt oder wurden an ihnen zu Verbrechern.
 

Und es geht um jene Institutionen, die in der Aufsichtspflicht völlig versagt haben:

Die Hausleitung des Johanna-Helenen-Heims Diakonisse Elfriede Kehler-Hoffmann

Die Anstaltsleiter Pastor Hans Vietor, Pastor Ernst Kalle und Rudolph Lotze

Die Mitarbeiter/innen der OrthopÀdischen Anstalt Volmarstein, die das Leid der Kinder sahen und schwiegen

Das Jugendamt und das Vormundschaftsamt Volmarstein

Die Verwaltung Volmarstein mit ihrem BĂŒrgermeister Henning

Das Jugendamt des Ennepe-Ruhr-Kreises

Der Landschaftsverband Rheinland

Das Landesjugendamt Rheinland

Der Landschaftsverband Westfalen

Das Landesjugendamt NRW

Die Landesregierung NRW

Die Innere Mission der Evangelischen Kirche von Deutschland, heute Diakonie Bundesverband (Diakonisches Werk).


Wenn die Runden Tische 1 (Dr. Antje Vollmer) und 2 (Dr. Christine Bergmann) ihre Beschlußempfehlungen an die Bundesregierung und/ oder an den Bundestag formulieren, dann haben sie die Pflicht, auch die oben aufgefĂŒhrten Verbrechen und BrutalitĂ€ten zu berĂŒcksichtigen.

Dabei fordert die „Freie Arbeitsgruppe JHH 2006“ aber auch, daß Begriffsklitterungen im Kontext von Geschichtsklitterungen unterlassen werden. Im Johanna-Helenen-Heim hat Zwangsarbeit stattgefunden. Beispiel ist die Zwangsarbeit eines 9-jĂ€hrigen MĂ€dchens, auf unserer ersten Homepage und im Buch der Historiker dokumentiert. Völlig außer Zweifel steht heute, daß im Johanna-Helenen-Heim massivste Menschenrechtsverletzungen stattgefunden haben. Wer immer noch daran zweifelt, ist moralisch unanstĂ€ndig.

Bei der Beschlußempfehlung der Runden Tische geht es nicht mehr nur um Entschuldigungen. Nach 4 Jahren Wartens haben die in der Rechtsnachfolge stehenden Verantwortlichen in Kirche und Staat diese Chance verwirkt. Darauf können die meisten Heimopfer heute verzichten, weil nach so langer Zeit diese wohl kaum noch glaubwĂŒrdig erscheinen kann. Die Evangelische Stiftung Volmarstein (ESV), vertreten durch ihren Vorstandssprecher Pfarrer JĂŒrgen Dittrich, hat sich entschuldigt. Es ist Dittrich, der durch Worte, Veröffentlichungen und Taten vermittelt, daß diese Entschuldigung glaubhaft ist.

Heute geht es um Wiedergutmachung und vor allem um Wiedergutmachung. Sie soll anstrengen und wird evtl. sogar wehtun. Die Verbrechen an den behinderten Klein- und Schulkindern haben ihnen wehgetan. Sie muß auch Geld kosten, weil TĂ€ter und Weggucker behinderte Kinder in die Armut trieben. Und die WiedergutmachungsbemĂŒhungen werden erst dann zuletzt glaubwĂŒrdig, wenn den damaligen Opfern ein weiterer Heimaufenthalt erspart wird. Schon der Gedanke daran macht die meisten erneut zu Opfern!

Wir rufen die einzelnen Behörden und RechtstrĂ€ger auf, sich zusammenzufinden und endlich solche Konzepte der Wiedergutmachung zu erstellen und umzusetzen, die ĂŒber die WiedergutmachungsbemĂŒhungen der ESV und auch ĂŒber evtl. vorhandene Pflichtleistungen hinausgehen. Die ESV kann die Last nicht allein schultern.

Deshalb fordern wir einen „Runden Tisch Volmarstein“ Nicht erst nach den Abschlußberichten, sondern sofort!!!

Ihr,

die LandschafsverbÀnde,

die Evangelische und Katholische Kirche,

die Caritas und das Diakonische Werk,

die Stadtverwaltung Wetter,

die Sozialverwaltung Ennepe-Ruhr-Kreis,

entscheidungsbefugte und kompetente Vertreter der Landesregierung NRW,

habt die Pflicht zur Teilnahme am „Runden Tisch Volmarstein“.

Nicht erst nach den Abschlußberichten, sondern sofort! Das seid Ihr Euren Opfern schuldig. Die Evangelische Stiftung Volmarstein ist aufgerufen, zu diesem „Runden Tisch Volmarstein“ einzuladen. Aus diesem Grunde trĂ€gt eine der ersten Seite unserer neuen Homepage die Seitenbezeichnung „Runder Tisch Volmarstein“.
 

Die erste Homepage (www.gewalt-im-jhh.de) bleibt im Netz. Sie ist ein Zeitdokument. Sie soll wenigstens weitere 20 Jahre im Netz bleiben. Sie soll der Forschung, der Lehre, der Erinnerung und der Mahnung dienen.

Auf den zukĂŒnftigen Seiten „Blick ĂŒber den Tellerrand“ werden nur noch solche Dokumente veröffentlicht, die der lĂ€ngerfristigen Archivierung bedĂŒrfen. Andere Tagesmeldungen werden im Blog

 www.gewalt-im-jhh.over-blog.de/

zu finden sein. Blogs sind leichter und schneller zu aktualisieren. Dieses „Internet-Tagebuch“ ist ab sofort einsehbar.

Auf dieser zweiten Homepage geht es nicht mehr so sehr um die Evangelische Stiftung Volmarstein. Sicher werden wir beispielsweise ĂŒber den Bau und die Einweihung des „Marianne-Behrs-Hauses“ berichten, auch ĂŒber gemeinsame Sitzungen und weitere Vereinbarungen. An dieser Stelle ist es uns aber wichtiger, aufzuzeigen, wie Kirche, Staat und Gesellschaft mit der dunklen Geschichte der 50er bis 70er Jahre umgehen und wie sie den Forderungen nach Wiedergutmachung begegnen.

Freie Arbeitsgruppe JHH 2006
i.A. Helmut Jacob
(Gruppensprecher)