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Boykott Fondsverteilung Ehemalige Heimkinder

Boykott Fondsverteilung Ehemalige Heimkinder

Der “Verein ehemaliger Heimkinder (VeH) fordert auf:

Nehmen auch Sie an unserem Boykottaufruf

"Fondsverteilung Ehemalige Heimkinder"

teil.

Hier kann jeder Abstimmen.

Wir wollen ihre Almosen nicht! 

Liebe ehemalige Heimkinder, liebe Mitglieder, liebe Freunde und Freundinnen,

In den Medien heißt es wieder und wieder: Es wird Entschädigungszahlungen geben, es wird Wiedergutmachungen geben. Und dazu schwirren auch gleich Zahlen durch den Blätterwald: Bis zu 10.000 Euro seien möglich...

Die Wahrheit sieht leider sehr viel trauriger aus:

  1. Es gibt keine Entschädigungen, es gibt keine Wiedergutmachungen! Es wird allenfalls – bei nachgewiesener Bedürftigkeit – Hilfeleistungen geben. Sachleistungen. Kein Bargeld! Also: der eine bekommt eine Brille, der zweite einen Stützstrumpf, für den dritten ist eventuell eine Gehhilfe drin...
  2. Ganz großmäulig ist von Rentennachzahlungen die Rede. D.h. Zahlungen, die unser gutes Recht sind, um die wir betrogen wurden, die Staat und Kirche einbehalten haben, unterschlagen! Aber zu Rentennachzahlungen gehört doch auch immer ein Lohn... Wo ist der?
  3. Therapien werden „großzügig“ mit bis zu 10.000 Euro veranschlagt. Bei einer Therapiestunde á 100 Euro kann man sich leicht ausrechnen, wie weit man kommt. Wenn nicht die Krankenkasse eh herangezogen wird. Und wenn man sich überhaupt auf eine Therapie einlassen will!
  4. Alle Hilfszahlungen aus dem Fonds sind nachrangig. Das heißt, Krankenkassen, Rentenkassen, Sozialämter, Arbeitsämter müssen bestimmte Leistungen erbringen – erst dann ist vielleicht der Fonds dran. Das heißt dann also: nicht mal ein Stützstrumpf aus dem Fonds, nicht mal eine Gehhilfe. Es könnte allenfalls noch heißen, dass die Krankenkasse sich noch schwerer tun werden, etwas zu bewilligen. Es gibt ja den Fonds...
  5. Hilfsbedürftigkeit muss vom Antragssteller selbstverständlich nachgewiesen werden. Dazu natürlich auch der ursächliche Zusammenhang der aktuellen Hilfsbedürftigkeit mit dem Heimaufenthalt.


Aber es kommt noch dicker:

  1. Wer einen Antrag auf irgendwelche Leistungen aus dem Fonds stellt, muss eine Verzichtserklärung unterschreiben, mit der er sich verpflichtet, keine weiteren Ansprüche geltend zu machen. Egal, ob sich ein Krankheitszustand erst nach Jahren verschlimmert, egal, ob durch Nachforschungen oder Therapie weit drastischere Schäden zu Tage treten als angenommen, egal, ob jemand erst später den Mut hat, sich all das Elend anzusehen, das ihm angetan wurde.
  2. Der Anteil des Bundes am Fonds soll aus dem Etat des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) aufgebracht werden. Das heißt nicht nur, dass die Überlebenden mit dem Vorwurf konfrontiert werden, sich aus „fremden Töpfen“ zu bedienen – sie werden praktisch aus dem Topf, der u.a. eh zu ihrem Wohl (als Senioren z.B.) eingerichtet sein sollte, bezahlt. Man könnte also sagen, dass wir uns selbst bezahlen...
  3. Zur Zeit finden recht nebulöse Verhandlungen statt, um den Fluss der Gelder zu kanalisieren und Anlaufstellen ins Leben zu rufen. Keiner weiß nichts Genaues nicht, Gerüchte kursieren, Durchlässigkeit und Klarheit herrscht NICHT!
  4. Für die zu etablierenden „Anlaufstellen“ sollen übrigens 10 % des Gesamtvolumens des Fonds bereitgestellt werden!


Wir sind nun der Meinung, dass wir – in den Heimen ausgebeutet, missbraucht, misshandelt – bereits bei den Verhandlungen am „Runden Tisch“ gehörig getäuscht, ĂĽbervorteilt und betrogen  wurden.

Wir wollen nicht auch noch unsere Zustimmung  zu weiteren Verhöhnungen und DemĂĽtigungen von ehemaligen Heimkindern geben und rufen alle auf, diesen

Fonds zu boykottieren!

Wir wollen ihre Peanuts nicht! Wir werden weiter um eine gerechte Entschädigung kämpfen!

Unsere Chancen, auf politischem und/oder gerichtlichem Wege etwas zu erreichen, steigen mit jedem, der diesen Boykottaufruf befolgt, der unseren Protest mitträgt, der hilft, es den Kirchen und dem Staat zu zeigen, dass wir...

...nicht zu blöd sind, ihre Manöver zu durchschauen

Nicht resignieren!

Nicht aufgeben!

Wir haben nichts zu verlieren auĂźer unserer Angst!

Zeigen wir Staat und Kirchen die rote Karte, beteiligen wir uns alle an der Unterschriftenaktion

„Keine Almosen für ehemalige Heimkinder!“

"Wir sind nicht Menschen zweiter Klasse!"

> > > > > > > > Hier gehts zur Abstimmung! < < < < < < < <

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