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Aktuelles von der oder ĂŒber die Freie/n Arbeitsgruppe JHH - Aktuelle Themen

Achtung: Auch die Homepage Nummer 2 unter dem Dach www.gewalt-im-jhh.de ist ĂŒberfrachtet. Wir richten nun die dritte Homepage unter diesem Dach ein. Die Internetadresse lautet: http://www.gewalt-im-jhh.de/hp3/index.html
Ab 29. 11 ist diese Seite freigeschaltet. Besuchen Sie uns auch bitte weiterhin.

Warnung an die Opfer sexuellen Missbrauchs! Die drei evangelischen Landeskirchen Rheinland, Westfalen und Lippe bieten Opferhilfe von 5.000 € an. Es ist ein Formular anzufordern, in dem der Tathergang geschildert werden soll. Wir warnen vor Retraumatisierungen!
NĂ€here Infos: Reiter “Warnung vor Trigger” oder hier klicken

“Bitte verhindern Sie, dass dieser Skandal noch weiter öffentlich wird. Er schadet nur Ihrem Ruf.” Brief an die 3 Landeskirchen hier klicken

Vorbildlich: Runder Tisch fĂŒr Heim- und Erziehungsopfer in der Schweiz kĂ€mpft fĂŒr echte EntschĂ€digung         Link

Pfarrer Dierk SchÀfer: Solange EntschÀdi- gungsleistungen verweigert werden, ist Erinnerungsarbeit Heuchelei

Online-Pressemitteilung und Kommentar zur Absage einer Opferrente durch die ESV: “Mit ihrer Verweigerungshaltung schadet die Evangelische Stiftung Volmarstein (ESV) gleich dreifach” Link1   Link2

Sexueller Mißbrauch: Opferantrag abgeschmettert - Will evangelische Kirche OpferantrĂ€ge verhindern?
hier klicken und scrollen

Ich nehme die Entschuldigung nicht an
Helmut Jacob - privates Schreiben an:
Evangelische Stiftung Volmarstein
Kuratorium - Aufsichtsrat - Vorstand   hier klicken

11.2.2014:2. Versuch: Pfr. i. R. Dierk SchĂ€fer fragt seinen Kollegen JĂŒrgen Dittrich nach Zahlung in Opferfonds
“Von Ihnen, sehr geehrter Herr Kollege, kam keine Antwort. Was soll ich davon halten, daß Sie nur bei cash antworten (lassen)?”
hier klicken oder hier

Update: Werden Sie arm fĂŒr die Opfer Ihrer Katholischen Kirche! - Offener Brief des VeH an 42 Bischöfe
hier klicken und bis Ende scrollen

FAG an DiakonieprĂ€sident: “Das Setzen auf die biologische Lösung schadet dem Ruf der Evangelischen Kirche und der gesamten Diakonie.” Opfergruppe fordert erneut erste Zahlung ĂŒber 10.000,-€ an Opfer. Hier klicken
Antwort der ESV am 22.08.13:
Eine von Ihnen geforderte pauschale Lösung lehne ich nach wie vor ab.
PDF-Datei hier klicken

Evangelische Landeskirche Hannover zahlt bis zu 32.000 Euro an Opfer Link hier klicken

20.12.2013: Diakonisches Werk “vertröstet” Opfergruppe ein drittes Mal. Keine direkten Vorleistungen an ihre Opfer.
Ablehnung und Reaktion
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Weg zur Kasse des Runden Tisches Heimerziehung   pdf   doc

Seite Update (Aktualisierung)

 Ă„nderung

Erinnerungen

22.02.13

Wiedergutmachung Kirche/Staat

05.04.14

Blick ĂŒber den Tellerrand 8

13.08.14

Kappeler-SchÀfer und andere 2

14.07.14

Runder Tisch Heimkinder

11.05.14

Runder Tisch sexueller Missbrauch

01.01.13

Meinungen

01.05.12

JHH + Freie Arbeitsgruppe in der Presse

09.06.10

ESV in der Pflicht

06.03.14

Rechtsanwalt Nieporte hilft  Heimopfern

23.08.10

Presse-RF-TV-Filme

04.03.13

Marianne-Behrs-Haus

05.12.12

Webmaster privat - BeitrÀge Jacob

23.05.14

 BĂŒrgermeister Hasenberg Wetter (Ruhr)

20.09.13

Sonderseite: Wetters BĂŒrgermeister Frank Hasenberg behauptet: Volmarstein hatte kein Jugendamt - Fotos vom ehemaligen Rathaus Volmarstein hier klicken

Klartext: Prof. Kappelers RĂŒckblick auf die Arbeit des Runden Tisches Heimerziehung   hier klicken

Prof. Kappeler: "Das ist keine angemessene Rehabilitierung fĂŒr Heimkinder" Der Sozial- pĂ€dagoge Manfred Kappeler hat der Politik vorgeworfen, sich bei der Misshandlung von Heimkindern nach wie vor einer umfassen- den Wiedergutmachung zu entziehen.
hier klicken     und hier klicken

aus einer e-mail:
“Ich schĂ€me mich fĂŒr Deutschland, solch eine Infamie ertragen zu mĂŒssen. Die Situation zeigt eine ziemliche Ausweglosigkeit fĂŒr Euch. Das ich Dir das schreibe, hilft Euch auch nicht. Also: was soll ich machen und denken? Ach 


laßt Euch einfach in den Arm nehmen und Euch sagen: Ihr seid tolle Menschen, daß Ihr an so viel Diskriminierung noch nicht untergegangen seid.” siehe auch:
Dierk Schaefers Blog »FremdschÀmen«

Sprachregelung: Keine direkten EntschÀdigungszahlungen der Einrichtungen selbst. Hier Bergische Diakonie: www.rhein-berg-online.ksta.de/html/artikel/1300555264818.shtml

Dazu fÀllt dem Web- master nichts ein

Die Spuren der VerwĂŒstung in der Heim-"Erziehung” und ihre Nachwirkungen - "Nie wieder"
Was wird aus Kindern die verbogen, belogen, missbraucht, geprĂŒgelt werden, denen man Bildung vorenthĂ€lt und die durch Zwangsarbeit oder den Zwang zur Arbeit ausgebeutet werden? Was wird aus Kindern die ohne Urteile und PrĂŒfung eingesperrt und Drill ausgesetzt werden? Was wird aus Kindern die das ertragen mussten ohne die Möglichkeit, sich zu wehren oder Schutz zu finden? ...weilerlesen hier klicken

„Es macht wĂŒtend“ – Behinderte Heimopfer lehnen Entschuldigung der Evangelischen Kirche ab Link

http://www.evangelisch.de/themen/religion/pr%C3%A4ses-schnei der-im-video-zu-heimkindern-und-weihnachten29503

WorthĂŒlsen oder glaubwĂŒrdige Verlautbarungen? FAG fragt nach:

06. Februar 2011 Brief an:

Evangelische Kirche in Deutschland, 30419 Hannover, Fax: 0511 / 27 96 – 707

Diakonisches Werk Deutschland, 14195 Berlin, Fax: (030) 83001-222, E-Mail: diakonie@diakonie.de

Landschaftsverband Westfalen-Lippe, 48133 MĂŒnster, Fax: 0251 591-218, E-Mail: wolfgang.kirsch@lwl.org

Landschaftsverband Rheinland, 50679 Köln, Fax: 0221 / 809 - 22 00, E-Mail: post@lvr.de

Kreisverwaltung Ennepe- Ruhrkreis, e-Mail: verwaltung@en-kreis.de

Wetter (Ruhr), 58300 Wetter (Ruhr), Herrn BĂŒrgermeister Frank Hasenberg, Kaiserstr. 170, Fax: 02335/840102

Evangelische Stiftung Volmarstein, Herrn Pfarrer JĂŒrgen Dittrich, Telefax: 02335639119

 

Abschlußbericht des „Runden Tisches Heimerziehung“ – Welche Konsequenzen ziehen Sie daraus fĂŒr die behinderten Heimopfer?

Sehr geehrte Damen und Herren!

Zu Beginn des neuen Jahres ziehen wir Bilanz und schauen auf Ergebnisse, Forderungen und Hoffnungen des vergangenen Jahres.

Da macht sich zunÀchst Ent-TÀuschung breit. Den vielen öffentlichen Voten des Bedauerns, der Entschuldigung und möglicher EntschÀdigungen folgten bisher keine Taten.

Wir zitieren:

Landschaftsverband Westfalen-Lippe:

"Wir bekennen uns zu unserer Schuld. Wir sind unserer Verantwortung nur unzureichend nachgekommen“

http://www.westline.de/lokales/muenster/nachrichten/lnrn/Tausende-Heimkinder-misshandelt-LWL-bittet-u m-Entschuldigung;art1789,351312

"Wir können nichts ungeschehen machen, aber versuchen, den Betroffenen so gut es geht zu helfen"

http://www.nw-news.de/owl/4088219_Landschaftsverband_entschuldigt_sich_bei_Heimkindern.html

Landschaftsverband Rheinland

Die rheinischen Kommunalpolitikerinnen und -Politiker drĂŒcken in der Resolution ihr "tiefstes Bedauern" aus und die Versammlung "entschuldigt sich bei allen ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohnern, die körperliche und psychische DemĂŒtigungen erlitten haben".

http://www.report-k.de/content/view/21809/127/

Ennepe-Ruhr-Kreis, Kreisverwaltung, im Schreiben vom 22. 05. 2009

"Der Einsatz fĂŒr Menschenrechte, vor allem die Rechte von Behinderten, ist von zentraler Bedeutung fĂŒr mich und meine politische Arbeit. Daher begrĂŒĂŸe ich ausdrĂŒcklich Ihre Initiative, die damaligen Geschehnisse aufzuklĂ€ren, zu dokumentieren und sich fĂŒr die Opfer einzusetzen."

http://gewalt-im-jhh.de/Was_wir_wollen_-_zwischen_Ents/EN-Kreis_220509.jpg

Wetter (Ruhr), Stadtverwaltung, im Schreiben vom 3. 06. 2009

"Dennoch möchte ich es nicht versÀumen, mich des Schicksals anzunehmen und auf diesem Wege meine aufrichtige Anteilnahme auszusprechen."

http://gewalt-im-jhh.de/Was_wir_wollen_-_zwischen_Ents/Wetter_nicht_zustaedig_030609.jpg

Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)

 â€žIch bitte die Opfer um Vergebung und halte fest: Kein Mensch hat das Recht, im Namen Gottes Gewalt auszuĂŒben.“

http://www.diakonie.de/agenturmeldungen-190-ekd-ratsvorsitzender-dringt-auf-rasche-entschaedigung-75 47.htm

Der PrĂ€ses
.bat die Missbrauchs-Opfer «um Entschuldigung fĂŒr alle Gewalt, die Menschen in kirchlichen und diakonischen Einrichtungen zugefĂŒgt wurde».

http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1294060149153.shtml

Evangelische Stiftung Volmarstein

„... kann ich mich auf diese Weise nur mit tiefem Bedauern und großer Betroffenheit dafĂŒr entschuldigen, dass Sie in der genannten Zeit Repressalien ausgesetzt waren, wie sie in der Dokumentation nachzulesen sind.“

http://gewalt-im-jhh.de/Gewalt_in_der_Korperbehinderte/gewalt_in_der_korperbehinderte.html

Sind diese, im Internet und auf unserer Homepage dokumentierten Äußerungen ernstgemeinte Worte oder sind sie auch wieder nur WorthĂŒlsen, wie wir sie schon zu oft ertragen mussten?

Diese Frage drÀngt sich uns geradezu auf.

Am 20. Dezember des vergangenen Jahres schrieben wir Ihnen diesbezĂŒglich einen Brief. Zu unserer ErschĂŒtterung mĂŒssen wir feststellen, dass bis heute nicht ein einziger Adressat reagiert hat. So mĂŒssen wir annehmen, dass es sich bei den öffentlichen Äusserungen von Kirchen, staatlichen und Landes-Behörden bis hin zur komunalen Verwaltung nur um Lippenbekenntnisse handelt.

Die Evangelische Stiftung Volmarstein hat allerdings erste Aktionen zur Wiedergutmachung umgesetzt. Weitere Maßnahmen werden nötig sein, weil - wie Ihnen nach Beendigung des Runden Tisches Heimerziehung endgĂŒltig bekannt geworden ist – Volmarsteiner Heimopfer keine Wiedergutmachungsleistungen aus dem Opferfonds erwarten können. Zwar hat Pfarrer Dittrich, Vorstandssprecher der Evangelischen Stiftung Volmarstein, öffentlich gefordert, dass auch die behinderten Heimopfer aus Volmarstein von dem Opferfonds profitieren, aber derartiges liegt in weiter Ferne. Außerdem ist es den Opfern nach bald 5 Jahren Auseinandersetzung mit den an ihnen begangenen Verbrechen lĂ€ngst nicht mehr zuzumuten, weitere taktische Verhandlungen abzuwarten. Den damaligen Jungen und MĂ€dchen, die besonders schlimm leiden mussten und deren Leben teilweise verpfuscht ist, muss nun endlich Hilfe zuteil werden. Die Hilfe ist notwendig, damit sie wenigstens einen wĂŒrdevollen Lebensabend erhoffen können. Dazu reicht kein „sorry“, dazu ist finanzielle, materielle und pflegerische Absicherung und Hilfe in hĂ€uslicher Umgebung nötig.

Wir rufen Sie alle auf, nun endlich den Runden Tisch Volmarstein einzurichten und mit uns, den Betroffenen und ihren UnterstĂŒtzern, an diesem Tisch zur Lösung unserer Forderungen und Probleme zusammenzuarbeiten. Wir hoffen nunmehr, in den kommenden Tagen konstruktive Mitteilungen von allen BriefempfĂ€ngern zu erhalten. Sie alle stehen in der moralischen Verantwortung.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen

i. A.

(Helmut Jacob)                                                                       

      Sprecher                                                                                           

Wenn der Entschuldigung Wiedergutmachung folgen soll, vergißt manch Frommer seinen Titel. So auch der Sprecher der Diakoniestiftung Salem, Diakon Ulrich Strothmann. Er hat auf den Brief eines ehemaligen Heimkindes geantwortet. Wie, das liest man nach dem Klick hier.

Umsetzung des Heimopferfonds bis 31.03.2013 - Dokumentation einer Ablehnung
Information der Bundesregierung: hier klicken und bis  Ende scrollen

Schlussbericht des „Runden Tisches Heimerziehung“ in Berlin

 Pressemitteilung der Freie Arbeitsgruppe JHH 2006“ (FAG JHH 2006)

Die FAG JHH 2006 versteht sich als Interessenvertretung behinderter Opfer von Gewalt und Verbrechen in den drei Nachkriegsjahrzehnten in den OrthopĂ€dischen Anstalten Volmarstein, heute Evangelische Stiftung Volmarstein in Wetter (Ruhr). Weil andere Behinderteneinrichtungen erst vor dem Beginn oder im Anfangsstadium der Aufarbeitung der Ereignisse stehen, ist sie auch so lange Stimme fĂŒr die dortigen Heimopfer, bis diese sich selbst organisiert haben.

Der „Runde Tisch Heimerziehung“ in Berlin, unter Vorsitz von Dr. Antje Vollmer, hat in seinem Abschlussbericht laut Presseinformationen vom 10. Dezember dieses Jahres folgende Empfehlung an den Deutschen Bundestag gerichtet:

Einrichtung eines Fonds in Höhe von 120 Millionen Euro mit der Willensbekundung zur Aufstockung bei Bedarf. Aus diesem Fonds sollen entgangene RentenansprĂŒche fĂŒr Jugendliche bezahlt werden, die in den Nachkriegsjahrzehnten in Erziehungsheimen Zwangsarbeit geleistet haben. Außerdem sollen Therapien fĂŒr Traumatisierte finanziert werden. Ob behinderte Heimkinder und –jugendliche von dem Opferfonds profitieren, ist ungeklĂ€rt.

Die FAG JHH 2006 teilt hierzu mit:

Sie empfindet es nach wie vor als einen besonderen Skandal von weiteren Skandalen im Rahmen der Aufarbeitung der Verbrechen an ehemaligen Heimkindern, dass die Gruppe der behinderten Heimopfer brĂŒsk ausgeschlossen wurde:

Schreiben des Runden Tisches vom 21. April 2009

Die FAG JHH 2006 hat betont, dass auch in Behinderteneinrichtungen Erziehung stattgefunden hat und der Beschluss des Bundestages zur Einrichtung des „Runden Tisches Heimerziehung“ den Ausschluss der Heimerziehung in Behinderteneinrichtungen fĂŒr Kinder und Jugendliche nicht vorsieht. Auf die Frage nach Belegen fĂŒr einen möglichen Ausschluss hat der Runde Tisch nicht mehr reagiert.

Die FAG JHH 2006 empfindet es ebenfalls als Skandal, dass die Verbrechen an SĂ€uglingen und Kleinkindern keine Aufarbeitung erfahren haben. In den damaligen OrthopĂ€dischen Anstalten Volmarstein wurde Gewalt auch an Kleinkindern verĂŒbt. Ebenso ist es ein Skandal, dass die Misshandlungen an zum Teil zwangsweise in die Psychiatrie eingewiesene Kindern und Jugendlichen nicht aufgearbeitet wurden.

Die FAG JHH 2006 betrachtet den „Runden Tisch Heimerziehung“ als eine Farce. So hat der Runde Tisch durchgĂ€ngig Stellungnahmen vermieden, die zu einer spĂŒrbaren Verbesserung der finanziellen Situation ehemaliger Heimkinder hĂ€tten beitragen können. Da die Fakten weitgehend von Beginn an bekannt waren, haben wir den Eindruck, daß hier Zeit geschunden wurde, in der die Zahl der Anspruchberechtigten durch Tod minimiert wurde. Doch wahrscheinlich ist das nur ein (willkommener?) Nebeneffekt.

Die FAG JHH 2006 verurteilt das Verhalten der evangelischen und der katholischen Kirche und ihrer VerbĂ€nde Caritas und Diakonie. Die Kirchen und ihre Organisationen haben sich zwar fĂŒr die an ihnen anvertrauten Heimkindern und Jugendlichen verĂŒbten Verbrechen entschuldigt, weichen aber immer wieder dem Thema der Wiedergutmachung aus. Solange sie jedoch keine konkreten Wiedergutmachungsmaßnahmen vorschlagen, betrachten wir Opfer ihre Entschuldigungsformulierungen als Heuchelei.

Die FAG JHH 2006 sieht eine zusĂ€tzliche Diskriminierung behinderter Menschen, die ebenfalls in stationĂ€ren Einrichtungen in unvorstellbarer Form Opfer von Gewalt und Verbrechen wurden. FĂŒr diese Gruppe gibt es zur Zeit niemanden auf der politischen oder kirchlichen Ebene, der sich darum kĂŒmmert, auch fĂŒr diese Gruppe eine angemessene EntschĂ€digung und Wiedergutmachung zu erreichen. So fĂŒhlen sich die behinderten Heimopfer in doppelter Weise misshandelt: Einmal in der Zeit zwischen 1947 bis Ende der 70er Jahre und zum anderen heute dadurch, dass zwischen ihnen und den Kindern der Heimerziehung offensichtlich ein gewollter Unterschied gemacht wird. Das kann und darf nicht unwidersprochen hingenommen werden. Es wird erwartet, dass die verantwortlichen Politiker endlich fĂŒr eine angemessene Anerkennung dieses Leidens auch Menschen mit Behinderungen sorgen.

Die FAG JHH 2006 fasste am 21. 08. 2010 folgenden Beschluss:

Forderungen an Politik und Kirche:

  1. Opferrente fĂŒr alle GeschĂ€digten in Höhe von 400 € bis zum Lebensende
  2. Individuelle Wohnformsicherung (im Einvernehmen der Betroffenen) zur Verhinderung erneuter stationÀrer Unterbringung
  3. Nichtanrechenbarkeit jeglicher Geld- und Sachleistungen fĂŒr EntschĂ€digungen und Wiedergutmachungen auf bisherige oder zukĂŒnftige Leistungen der verschiedenen SozialleistungstrĂ€ger.

Die FAG JHH 2006 hat diesen Beschluss mit heutigem Datum noch einmal einstimmig bekrĂ€ftigt. Sie nimmt in diesem Beschluss das Votum eines Gruppenmitglieds auf, das an Stelle einer monatlichen Opferrente eine pauschale OpferentschĂ€digung in Höhe von 54.000 Euro fordert. Sie wird keine anderen Entscheidungen akzeptieren. Über die ZustĂ€nde in Volmarstein liegt eine wissenschaftliche Expertise vor.* Die FAG JHH 2006 wird nicht noch einmal den Wahrheitsgehalt der Berichte und die SchĂ€den, die aus den Misshandlungen wĂ€hrend der Kindheit entstanden sind, ĂŒberprĂŒfen lassen. FĂŒr Opfer von Gewalt im damaligen Johanna-Helenen-Heim reklamiert die FAG JHH 2006 die volle Anspruchsberechtigung fĂŒr Leistungen, sei es vom HeimtrĂ€ger, sei es aus einem möglicherweise eingerichteten Opferfonds, fĂŒr jedes einzelne Opfer.

Wir fordern ferner die Evangelische Stiftung Volmarstein (ESV), entscheidungsbefugte Vertreter der Kirchen, der LandschaftsverbĂ€nde, des Ennepe-Ruhr-Kreises und der Stadtverwaltung Wetter auf, nunmehr binnen kĂŒrzester Zeit in einen Dialog zu treten, um die drei genannten Punkte umzusetzen. Wir verweisen darauf, dass wir von der ESV bereits die Einrichtung eines „Runden Tisches Volmarstein“ gefordert und nur darum zurĂŒckgestellt haben, weil die ESV die Beschlussempfehlung des „Runden Tisch Heimerziehung“ abwarten wollte.

* Die FAG JHH 2006 begrĂŒndet ihre Forderungen mit dem unvorstellbaren Ausmaß an Gewalt in dem damaligen Johanna-Helenen-Heim und in anderen HĂ€usern oder Stationen fĂŒr behinderte Kinder (OrthopĂ€dische Klinik Volmarstein, Hermann-Luisen-Haus). Diese Gewalt, die auch nach damaliger Rechtsprechung teils justiziabel war, wurde inzwischen zweifach bestĂ€tigt:

1. durch die Aufarbeitung einiger Opfer und einiger ehemaliger MitarbeiterInnen, dokumentiert auf der Homepage: http://gewalt-im-jhh.de/

2. durch die Aufarbeitung der Historiker Dr. Ulrike Winkler und Prof. Dr. Hans-Walter Schmuhl, dokumentiert in dem Buch: „Gewalt in der Körperbehindertenhilfe – Das Johanna-Helenen-Heim in Volmarstein von 1947 bis 1967“ Hans–Walter Schmuhl, Ulrike Winkler, Verlag fĂŒr Regionalgeschichte, ISBN 978-3-89534-838-9

 

Freie Arbeitsgruppe JHH 2006

Erika Bach

Marianne Behrs

Klaus Dickneite

Christel FlĂŒgge

Eberhard FlĂŒgge

Helmut Jacob

Wolfgang Möckel

Horst Moretto

Karl-Joachim Twer

11. Dezember 2010

Vernichtendes Urteil ĂŒber den runden Tisch
Bad Boll.  Ein vernichtendes Urteil ĂŒber die Arbeit des runden Tisches fĂŒr ehemalige Heimkinder fĂ€llt Dierk SchĂ€fer aus Bad Boll. Er macht sich fĂŒr die Opfer stark.
Pfarrer i. R. Dierk SchĂ€fer, frĂŒherer Studienleiter an der Evangelischen Akademie Bad Boll und in dieser Funktion auch auf das Schicksal der Heimkinder gestoßen, hat die Kirchen vor einem Jahr wegen ihrer historischen Verantwortung zu tĂ€tiger Buße aufgerufen. Das geschah nicht. SchĂ€fer hat auch dem runden Tisch seine Vorstellungen unterbreitet, wie eine EntschĂ€digung aussehen sollte: Regelungen fĂŒr Zwangsarbeit, die ein Teil der Heimkinder leisten musste, Therapiekosten, Schmerzensgeld und auch die Kosten fĂŒr besonders qualifizierte Altenheim-PlĂ€tze fĂŒr ehemalige Heimkinder hat er angemahnt - letzteres, weil die Opfer langsam ins Alter kommen und einem neuen Heimaufenthalt mit Ängsten entgegensehen.
Jetzt sieht er sich bestÀtigt, dass der runde Tisch wenig umgesetzt habe - "und auch das nur, nachdem die Vertreter der Heimkinder mit Auszug gedroht haben." weiter:
http://www.swp.de/goeppingen/lokales/voralb/art5775,766430

Dierk SchĂ€fer - Perverser geht’s nicht
Hier versteckt sich ein Heim hinter seinen Opfern:
»  fachlich sei es problematisch, ehemalige Heimkinder unaufgefordert mit ihrer Vergangenheit und damit mit möglichen Traumatisierungen zu konfrontieren. Sehr viele verschwiegen ihren Ehepartnern und Kindern ihre Zeit im Heim. Sie sollten selbst entscheiden, ob sie Kontakt zu anderen Heimkindern oder direkt zur Bergischen Diakonie aufnehmen wollten.«

Ich nehme die Entschuldigung nicht an

Helmut Jacob * Am Leiloh 1 * 58300 Wetter - privates Schreiben an:

 

Evangelische Stiftung Volmarstein
Kuratorium - Aufsichtsrat - Vorstand
Hartmannstraße
58300 Wetter

Ihr Schreiben vom 12. Mai 2011

 

VergangenheitsbewĂ€ltigung ist nur dann glaubhaft, wenn man bereit ist, fĂŒr die Opfer auch Opfer zu bringen.
Dipl.-Theologe/Dipl.-Psychologe Dierk SchÀfer
http://
dierkschaefer.wordpress.com/2010/07/25/ein-neues-stuttgarter-schuldbekenntnis/

Die dritte DemĂŒtigung
Missbrauchte Heimkinder haben Respekt verdient. Und Geld.
Was kostet ein verpfuschtes Leben? Wie viel Geld braucht es, um das Unrecht, das zahllosen Heimkindern im Deutschland der fĂŒnfziger und sechziger Jahre zugefĂŒgt wurde, zu sĂŒhnen? Und ist SĂŒhne ĂŒberhaupt möglich? Es ist das selbe Dilemma, das sich auch im Streit um die EntschĂ€digung von NS-Zwangsarbeitern gestellt hat: Was geschehen ist, lĂ€sst sich nicht mit Geld aus der Welt schaffen. Und doch können finanzielle Hilfen fĂŒr die Opfer auch noch nach Jahrzehnten ein Weg sein, die Vergangenheit ertrĂ€glicher zu machen. Im Fall der Heimkinder sind solche Zahlungen sogar unumgĂ€nglich. ...
Gibt es am Ende gar kein Geld fĂŒr die Heimkinder? Das wĂ€re nach dem Missbrauch und dem jahrzehntelangen Schweigen darĂŒber die dritte DemĂŒtigung fĂŒr die Opfer.
http://
www.zeit.de/2010/50/P-Missbrauch-Kinder

Viele ehemalige Heimkinder leiden bis heute unter den traumatischen Erlebnissen ihrer Schulzeit. Sie brauchen Geld, fĂŒr Therapien oder weil sie, so die bittere Ironie der Geschichte, nicht selten in Ă€hnlich prekĂ€ren VerhĂ€ltnissen leben, derentwegen sie die JugendĂ€mter seinerzeit in Heime abgeschoben haben. Es werden erhebliche Summen sein mĂŒssen, wenn sie die FolgeschĂ€den der Heimunterbringung dieser Menschen wirksam lindern sollen – in EinzelfĂ€llen auch mehr als hunderttausend Euro.
http://
www.zeit.de/2010/50/P-Missbrauch-Kinder?page=2

„Wenn das bestehende Recht nicht ausreichen sollte, angemessene EntschĂ€digungen zu zahlen, stehen deshalb die TrĂ€ger der Heime in der moralischen Pflicht, ĂŒber eigene Modelle der Hilfe nachzudenken. Denn eines darf nicht sein: dass nach Jahrzehnten des Unter-den-Teppich-Kehrens die letzte Chance vertan wird, den immer Ă€lter werdenden Opfern Gerechtigkeit wiederfahren zu lassen.“
http://www.presseportal.de/pm/58964/1354765/neue_osnabruecker_zeitung

Sehr geehrte Damen und Herren,

fĂŒnf Jahre hat es gebraucht, bis die Verbrechen an den Hilflosesten der Gesellschaft, nĂ€mlich an behinderten Klein- und Schulkindern, ansatzweise aufgearbeitet werden konnten. Viele Verbrechen bleiben in ihrer HĂ€ufigkeit im Dunkeln. So beispielsweise das Leid der Kleinkinder auf der Kleinkinderstation, die Gewalt gegen Kinder in anderen HĂ€usern und die sexuelle Gewalt. Zu wenig Opfer der OrthopĂ€dischen Anstalten Volmarstein (OAV) haben den Mut gefasst, ihr Leiden auszusprechen. Viele von ihnen haben auch gesagt: „Das bringt sowieso nichts“. Wir wissen von Ehemaligen, die unermessliche Gewalt ertragen mussten. Sie Ă€ußern sich nicht. In diesem Zusammenhang denke ich an „Jaschko“, dem die Sadistin Gertraude Steiniger ihren Gehstock, der ihre Behinderung ausgleichen sollte, so ins Kreuz schlug, dass dieser schwere Stock zerbrach.

Am 19. MĂ€rz 2006 begann durch einen Leserbrief der Aufarbeitungsprozess.
http://gewalt-im-jhh.de/Wie_alles_begann_-_Presseberic/wie_alles_begann_-_presseberic.html

Erst dreieinviertel Jahre spÀter hat die Evangelische Stiftung Volmarstein (ESV) den Mut zu einer scheinbar aufrichtigeren Entschuldigung gefunden.
http://gewalt-im-jhh.de/-_Entschuldigung_ESV/-_entschuldigung_esv.html

Die Entschuldingungsformulierungen des vorherigen Stiftungssprechers Ernst Springer in seiner „Volmarsteiner ErklĂ€rung“ konnten von niemandem ernst genommen werden und wurden auch von der „Freien Arbeitsgruppe JHH 2006“ (FAG) als UnverschĂ€mtheit betrachtet, hier unter anderem die Heranziehung von Zitaten aus dem Alten Testament zur teilweisen Rechtfertigung der Gewaltexzesse sadistischen Personals (siehe Anhang S. 10, 11).
http://gewalt-im-jhh.de/Volmarsteiner_Erklarung_von_Er/volmarsteiner_erklarung_von_er.html

Die Frage, ob wir die neue Entschuldigung annehmen, hat die Arbeitsgruppe bewusst zurĂŒckgestellt. Sie war auch mit diesen Formulierungen nicht einverstanden, sah allerdings das Dilemma, in dem sich Pfarrer Dittrich befand. Die FAG meinte erkannt zu haben, dass Dittrich auch nur ausfĂŒhrende Person des Aufsichtsrates und Kuratoriums sein kann. Wir können uns auch heute nicht vorstellen, dass er kritische Worte zu den lĂ€cherlichen angeblichen AufarbeitungsbemĂŒhungen seines VorgĂ€ngers Springer formulieren darf, zumal der Kuratoriums- und Aufsichtsratsvorsitzender in Union Hans-Dieter Oelkers mit Springer befreundet war.

So haben wir die Frage offen gelassen, ob wir diese Entschuldigung annehmen und beschlossen, auf die Taten der Wiedergutmachung zu warten. An den Taten wollten wir uns orientieren und uns dann fĂŒr oder gegen die Annahme der Entschuldigung entscheiden. Nun liegen alle Fakten auf dem Tisch und ich schicke voraus:

Ich nehme die Entschuldigung nicht an.

Dabei spreche ich nicht fĂŒr die Arbeitsgruppe, auch, weil ich nicht mehr ihr Sprecher bin. Ich weiß auch nicht, ob und wie die FAG diese Absage der Opferrente beurteilt. Dennoch möchte ich als Privatperson und stark betroffenes Opfer von Gewalt und Terror begrĂŒnden, warum ich die Entschuldigung nicht akzeptieren darf:

Ich empfinde das Entschuldigungsschreiben der ESV vom 15. Juni 2009 als Beleidigung. Es war nicht nur die fehlende persönliche Ansprache, die mir den Eindruck einer Postwurfsendung aufdrĂ€ngte. Ich finde jeden Satz kritikwĂŒrdig und stellenweise skandalös.

Wenn die ESV schreibt, daß erst durch die Wissenschaftler das Ergebnis vorliegt, ignoriert sie die  Ergebnisse der FAG, die bereits seit November 2008 nicht nur der ESV vorliegen, sondern gleichzeitig veröffentlicht wurden.

Die Formulierung „war es im wesentlichen eine schlimme Zeit“ ist eine Verharmlosung der Verbrechen, die in dieser Zeit stattgefunden haben. Hier verweise ich auf Kapitel 5 unserer Ausarbeitung und auf die Auflistung der Verbrechen
http://gewalt-im-jhh.de/Zusammenfassung_der_Aufarbeitu/zusammenfassung_der_aufarbeitu.html

Hier noch einmal – fĂŒr Nicht-PC-Besitzer - eine Zusammenstellung:

Zu den einzelnen Misshandlungen und Straftaten

Eindeutig an erster Stelle, weil am hĂ€ufigsten genannt, sind SchlĂ€ge und sonstige körperliche Misshandlungen sowohl durch den grĂ¶ĂŸten Teil der Stationsschwestern als auch durch drei Lehrerinnen und den ersten Schulrektor. Zu dieser Kategorie zĂ€hlen:

 -        Hiebe mit dem KrĂŒckstock auf die Finger

-         Hiebe mit dem KrĂŒckstock auf den Kopf, gegen den RĂŒcken, in die Kniekehle

-         Unkontrollierte Hiebe mit dem KrĂŒckstock ohne Beachtung des Ziels

-         SchlĂ€ge mit den FĂ€usten auf den Kopf, ins Gesicht, auf die Ohren

-         SchlĂ€ge mit den flachen HĂ€nden ins Gesicht und auf die Ohren

-         Das Schleudern des kindlichen Körpers gegen Heizungsrohre

-         Aufschlagen des Kopfes auf die Pultplatte

-         Einquetschung des Kopfes in die FlĂŒgel der klappbaren Schultafel

-         Traktieren der „Eckensteher“ mit dem Stock - wenn sie gefallen sind - solange, bis sie wieder aufstanden

-         Werfen von GegenstĂ€nden nach Kindern

-         In einem Fall: Zusammentreten eines Kindes, dass zuvor unter dem Lehrerpult gefangen gehalten wurde

-         Kindern an den Haaren ziehen und dabei ĂŒber den Holzfußboden ziehen

-         Kinder ohne Vorwarnung schlagen

Weitere GewalttĂ€tigkeiten bestanden in der AusĂŒbung psychischer Gewalt:

 -        Kleinkinder mit dem „Bullemann“ oder der Leichenhalle drohen

-         Kleinkinder und andere Kinder in permanente AngstzustĂ€nde versetzen durch Drohungen, unangekĂŒndigte SchlĂ€ge, Schlafentzug, unkontrollierte GefĂŒhlsausbrĂŒche

-         Zerstörung jeder Regungen von MitgefĂŒhl fĂŒr die MitschĂŒler durch Aufstachelung zur Anzeige irgendwelcher Vergehen (hat ins Bett gemacht, hat wieder mit dem Kopf gewackelt) und Belohnung in Form wohlwollender Zuwendung (freundliche Worte)

-         Isolationsfolter, stundenlanges, tagelanges, wochenlanges Einsperren in Badezimmer, Abstellraum oder WĂ€schekammer - oder im Urlaub in einem leeren Zimmer.

-         Beleidigung: „Du bist nicht dumm, sonder asozial.“

-         Psychische Folter: Insekten ins Bett legen und Betroffene zwingen, sich nackt auf die teils lebenden Insekten zu legen.

-         Anstiftung zum Denunzieren.

-         Aufforderung einzelner Mitarbeiter an einzelne Kinder einzelne andere Kinder zu schlagen.

Sexueller Missbrauch

Hier sind an erster Stelle die Verbrechen des Rektors F. zu nennen, der sich an mindestens 5 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler verging und zusah, wenn andere dies taten. In diese Kategorie sortieren wir aber auch ein:

-         Zur-Schau-Stellung der sekundĂ€ren Geschlechtsmerkmale

-         Stimulierung und Erregung von Jugendlichen unter Einsatz des Waschlappens und Seife, wobei die direkte BerĂŒhrung mit den HĂ€nden nicht ausgenommen war

-         FortfĂŒhrung dieser Stimulierungen bis zu den bekannten Ergebnissen

-         Hinzuziehung von jungem Personal zur Besichtigung der Geschlechtsregion unter Hinweis auf Pickel, die behandelt werden mĂŒssten

-         Anschließende Bestrafung dieser Opfer, weil sie angeblich „Schweine“ seien.

-         Auskleiden und neu Einkleiden von MĂ€dchen, bereits im Speisesaal vor allen anderen MĂ€dchen

-         Untersuchung der BrĂŒste und des Intimbereiches auf Weiterentwicklung, wobei vordergrĂŒndig BĂŒstenhalter angepasst werden sollten

-         Herunterziehen der Hose wenigstens eines mĂ€nnlichen SchĂŒlers durch die Lehrerin ST

Weitere BrutalitÀten:

-         Wegnahme des Spielzeugs

-         EinschrĂ€nkung der FlĂŒssigkeitszufuhr; In einigen FĂ€llen bis zur Reduzierung auf eine halbe Tasse Muckefuck pro Tag

-         Zertreten und Zerstören von Spielzeug

-         Schwere körperliche Arbeit, in einem Fall bereits ab 7 Jahren. Alle Ehemalige, die zu körperlicher Arbeit fĂ€hig schienen, wurden eingesetzt.

-         Verletzung des Briefgeheimnisses, Zensur der ausgehenden Briefe, Verhinderung von Briefsendungen, Vorenthaltung von BriefeingĂ€ngen.

Zur medizinischen Versorgung:

-         Fehlende Medikamente, da diese in die DDR verschickt wurden.

-         Fehlende Behandlung von MittelohrentzĂŒndungen, in deren Folge es zu Operationen und einseitigen Taubheiten kam.

-         Keine Behandlung zumindest einer Mittelohrvereiterung

-         Druckstellen wurden erst behandelt, wenn sie völlig vereitert waren (HD).

-         Abbruch der bis dahin medizinischen Behandlung nach Einweisung ins JHH (HO).

 

Selbst, wenn wir nur die bereits von Springer in der „Volmarsteiner ErklĂ€rung“ zugegebenen Verbrechen berĂŒcksichtigen, stellt obige Formulierung „war es im wesentlichen eine schlimme Zeit“ eine Verharmlosung dar.
http://gewalt-im-jhh.de/ESV_will_Schreckenszeit_im_Int/ESV_7kurz.jpg

Die ersten SĂ€tze des zweiten Abschnitts des Entschuldigungsschreibens sind schlichtweg inakzeptabel! Zitat: „Die damaligen VerstĂ¶ĂŸe stellen nach heutiger Erkenntnis massives Fehlverhalten dar. Sie waren of­fensichtlich leider keine ,EinzelfĂ€lle‘, wie wir zunĂ€chst vermuteten, sondern weit mehr: Kinder und Jugendliche in diesem Haus waren Übergriffen von Mitarbeitenden ausgesetzt, die eigenmĂ€chtig einem falsch verstandenen pÀ­dagogischen VerstĂ€ndnis nacheiferten. Es sah Bestrafung in ĂŒbelster Weise vor und ließ die WĂŒrde und die Achtung vor dem Mitmenschen völlig außer acht.“

„Die damaligen VerstĂ¶ĂŸe“ waren Verbrechen! Sie stellten nicht erst „nach heutiger Erkenntnis“ und schon gar nicht „massives Fehlverhalten“ dar, sondern waren auch schon zu damaliger Zeit justiziable Verbrechen. Wir haben die ESV in unserer Dokumentation vom November 2006 sogar die entsprechenden Paragraphen herausgesucht. Diese schlichtweg zu ignorieren, empfinde ich persöhnlich als Verhöhnung unserer gesamten Arbeitsgruppe, zumal selbst in dem Buch der Historiker auf die Tatsache hingewiesen wurde, dass hier teils justiziable Taten stattfanden.

Wenn im Folgenden von „eigenmĂ€chtig“ handelnden Mitarbeitern gesprochen wird, so werden die Eingaben des damaligen DiakonenschĂŒlers Jochen Twer bei Anstaltsleiter Ernst Kalle, der Diakonischen Helferin Christel Reuter bei der Hausleiterin Schwester Elfriede, die Eingaben des MitschĂŒlers Wolfgang Möckel ebenfalls bei Kalle, Proteste einiger Eltern bei Kalle und Elfriede, völlig ignoriert und damit elegant vertuscht, daß diese EigenmĂ€chtigkeiten von oben gedeckt wurden. Niemand, außer ansatzweise Steiniger, hat „einem falsch verstandenen pĂ€dagogischen VerstĂ€ndnis“ nachgeeifert. Weil es keine pĂ€dagogischen Konzepte gab oder zumindest nicht nach ihnen vorgegangen wurde.

Wir wĂ€ren ja schon froh gewesen, wenn es nur „Bestrafung in ĂŒbelster Weise“ gewesen wĂ€re. Dann könnte man diese Bestrafung im Kontext der Zeit betrachten. Diese Gewaltorgien fanden allerdings oft völlig ohne Grund und völlig ohne Bezug statt. Sie waren unkontrolliert, geschahen ĂŒberwiegend unangekĂŒndigt, willkĂŒrlich und hatten oft stark ausgeprĂ€gte sadistische ZĂŒge.

„Die WĂŒrde und die Achtung vor den Mitmenschen“ wurde nicht erst im Zuge der „Bestrafung in ĂŒbelster Weise“ mit FĂŒĂŸen getreten, sondern beispielsweise bereits im Hinblick auf die UnterkĂŒnfte. Oder können Sie in den MassenunterkĂŒnften, ohne persöhnliche RĂŒckzugsmöglichkeiten, „WĂŒrde und Achtung vor dem Mitmenschen“ erkennen?
http://gewalt-im-jhh.de/Das_Johanna-Helenen-Heim_1955-/das_johanna-helenen-heim_1955-.html

„Auch die Leitung hat nicht angemessen reagiert“, schreiben Sie in Ihrer Entschuldigung. Wie bitte ? Sie hat ĂŒberhaupt nicht reagiert. Sie ist ihrer Aufsichtspflicht strĂ€flichst nicht ansatzweise nachgekommen; mehr noch: sie hat Beschwerden abgewimmelt. Sie selbst wurde TĂ€ter.

„Daneben hat es auch damals Mitarbeitende gegeben, die Ihnen zur Seite gestanden und Ihnen so auch vielleicht manche Hilfestellung gegeben haben.“, heißt es weiter. Es fehlt der Hinweis, daß diese Mitarbeiter Repressalien ausgesetzt waren und z. B. DiakonenschĂŒler Twer massiv unter Druck gesetzt wurde, seinen Praktikumsbericht
http://gewalt-im-jhh.de/Auszug_aus_einem_Praktikumsber/auszug_aus_einem_praktikumsber.html
zurĂŒckzunehmen, was er nicht tat.

Zitat aus dem Entschuldigungsschreiben: „Dass damals die Leitung der Stiftung in finanziell angespannter Zeit auf die Zuweisung von öffentlichen Mitteln wartete, um durch einen Neubau die schlechten rĂ€umlichen VerhĂ€ltnisse zu verbessern und zu ĂŒberwinden, er­klĂ€rt vielleicht manches. Aber dies entschuldigt nicht die bedrĂŒckende Situ­ation, wie sie in Einzelschilderungen beschrieben wird.“

Obwohl es die ESV lĂ€ngst anders weiß, arbeitet sie immer wieder mit dem Totschlagargument geringer Geldmittel und betont auch hier die „finanziell angespannte Zeit“. Dabei haben wir mehrmals aufgezeigt, daß es trotz „finanziell angespannter Zeit“ in anderen HĂ€usern besser war, es menschenwĂŒrdiges Essen gab und keine Gewaltorgien stattfanden. Die Hausenge war auch gar nicht das Urproblem der Kinder. Die Gewalt, das Eingesperrtsein, die wenigen FreigĂ€nge auf dem winzigen Hof, die permanente Angst, haben die „bedrĂŒckende Situation“, wie die ESV diesen Zustand umschreibt, ausgemacht.
http://gewalt-im-jhh.de/Das_Johanna-Helenen-Heim_1955-/Hof.jpg

„Dass damals die Leitung der Stiftung in finanziell angespannter Zeit“ allerdings Geld fĂŒr eine noch heute völlig ĂŒberflĂŒssige neue Kirche sammelte - obwohl eine kaum gefĂŒllte Holzkapelle vorhanden war –
http://gewalt-im-jhh.de/Fakten_zur_Volmarsteiner_Erkla/fakten_zur_volmarsteiner_erkla.html und: http://gewalt-im-jhh.de/Fakten_zur_Volmarsteiner_Erkla/Martinskirche.JPG
anstatt schimmeliges Brot mit RĂŒbenkraut gegen Brötchen mit Schinken und gekochte Speckschwarten mit Borsten gegen Schnitzel auszutauschen, ist ein Skandal an sich. Selbst in die Holzkapelle wurden nach Berichten ehemaliger Bewohner beispielsweise der Frauenstation des JHH die Behinderten nachdrĂŒcklich „eingeladen“ und gegebenenfalls von dem Pfarrer zur Teilnahme am Gottesdienst abgeholt.

Weiter heißt es: „Dass Mitte der 90er Jahre Hinweisen auf diese MissstĂ€nde im Johanna-Helenen-Heim nur sehr zurĂŒckhaltend nachgegangen wurde, kann ich mir nur so erklĂ€ren, dass die Zeit fĂŒr die Aufarbeitung - wie sie jetzt geschehen ist und geschieht - noch nicht reif war.“

ZwangslÀufig stellen sich mir folgende Fragen:

1. Will Pfarrer Dittrich seinen VorgĂ€nger Springer aus der Schußlinie halten? Springer wurde ja 1996 nachweislich von Bach informiert und hat noch im Jahre 2006 versucht, Bach zu diskreditieren.
http://gewalt-im-jhh.de/Grobe_Unwahrheit_-_ESV-Leiter_/Unwahrheit_2klein.jpg

FĂŒr Nicht-PC-Besitzer hier aus dem Zeitungsartikel: „®Wie vor den Kopf geschlagen` sei die Abschiedsgesellschaft 1996 angesichts dieser ÂŽabsolut nebulösen` Eröffnungen gewesen. Es sei das Problem von Ulrich Bach, ÂŽdass er ein absolut verschlĂŒsselter Mensch ist`, erklĂ€rt Springer, warum diese Schilderungen damals keine Nachforschungen nach sich gezogen hĂ€tten.“

2. Wann bitteschön darf denn nach Empfinden der ESV der richtige Zeitpunkt fĂŒr die Aufarbeitung sein?

3. Ist dies denn nach Empfinden der ESV jetzt ĂŒberhaupt der richtige Zeitpunkt?

4. Wer legt den richtigen Zeitpunkt fest?

5. Ist 40 Jahre spĂ€ter nicht der richtige Zeitpunkt (so z.B. der juristische) schon verpaßt?

 

Im letzten Abschnitt endschuldigt sich die ESV dafĂŒr, daß wir „in der genannten Zeit Repressalien ausgesetzt waren, wie sie in der Dokumentation nachzulesen sind.“

Mein Duden sagt dazu:

Re|pres|sa|lie * [...©Ă™] <lat.-mlat.>die; -, -n (meist Plural): Druckmittel, Vergeltungsmaßnahme.

(c) Dudenverlag

Wie also soll ich diesen Begriff verstehen? Waren es nur Druckmittel? Kann man von Vergeltungsmaßnahmen sprechen, wenn ohne Sinn und Konzept misshandelt wurde und der Strafcharakter oft gar nicht im Vordergrund stand?

Warum diese scheinbare Kleinkarriertheit beim Verstehen dieses Endschuldigungsbriefes? Weil diese Formulierungen genau diesen Sprachstil, der flĂ€chenĂŒbergreifend bei der Abarbeitung der Heimskandale angewandt wird, kopiert. Es ist eine interne Sprachregelung, an die man sich mehr oder weniger hĂ€lt; zuvor ĂŒbrigens auch Springer. Es hat eigentlich noch ein Satz gefehlt, um diese Sprachregelung komplett zu dokumentieren: „Heute machen wir alles besser“ oder Ă€hnliches Geschwafel. Das Vorwort der ESV im Buch Ă€hnelt denn auch dem des Vorwortes des Vorstandsvorsitzenden Ulrich Pohl der Bethelschen Anstalten und dem bald erscheinenden Vorwort der Leitung der Stiftung Wittekindshof.

Zum Schluß Anmerkungen des Dipl. Theologen / Dipl. Psychologen Dierk SchĂ€fer, Pfarrer i.R.: (mit freundlicher Genehmigung) zu dem Entschuldigungsschreiben, das ich ihm seinerzeit mit der Bitte um eine Stellungnahme zugeschickt habe:

”sie haben die volle anerkennung bekommen. aber mehr (ich hoffe, nur vorlĂ€ufig) nicht.
unschön ist der vorsichtige versuch, gut gegen böse abzuwÀgen, doch auch hier: "die negativen Ergebnisse waren prÀgender."
was nicht im schreiben steht, sind die seelischen schĂ€den, die sie erlitten haben, schĂ€den, die sich nachhaltig auf die lebenslĂ€ufe ausgewirkt haben und fĂŒr die es eine finanzielle kompensation geben muß.
Einige Stunden spÀter in einer zweiten Email:

“ich kam spĂ€t heim, habe nun zu abend gegessen, und muß noch etwas nachlegen:
das schreiben von herrn dittrich finde ich eher empörend. hÀtte es sein vorstandskollege, der diplom-betriebswirt neumann geschrieben, wÀre ich nachsichtiger.
ich verstehe nicht, warum solche leute pfarrer geworden sind, wenn sie kein herz oder wenigstens verstĂ€ndnis fĂŒr menschen in schwierigen lagen haben, in diesem fall, fĂŒr menschen, denen folgenschweres unrecht getan wurde -- und das noch von der institution, die sie vertreten.
natĂŒrlich kann man nicht erwarten, daß sich volmarstein fĂŒr die ehemaligen heimkinder so verschuldet, daß es nicht mehr arbeiten kann, obwohl der wirtschaftliche bankerott nach dem moralischen durchaus folgerichtig wĂ€re.
aber hĂ€tte herr dittrich sich in seinem schreiben wenigstens verpflichtet gezeigt, als sachwalter fĂŒr die ehemaligen heimkinder aus "seinem" heim zu fungieren, hĂ€tte er zugesichert, daß er eine schadenskompensation organisieren werde und dazu auch heimmittel, wenn auch nur im bescheidenen rahmen, einsetzen will, dann, aber auch nur dann wĂ€re er glaubwĂŒrdig.
doch fĂŒr diese dinge scheint er blind zu sein. ...
doch eines kann man schon öffentlich herausstellen: ethik wird erst dann richtig glaubwĂŒrdig, wenn sie auf dem prĂŒfstand steht und etwas kostet. sonst bleibt sie sonntagsgeschwĂ€tz oder -- schlimmer noch -- heuchelei.

Ich teile alle Ansichten des Schreibers. Er hat meine GefĂŒhle zu diesem Entschuldigungsbrief wiedergegeben.

 

Welche Taten sind nun aus dem Entschuldigungsschreiben erwachsen?

Historiker wurden beschĂ€ftigt und ein Buch geschrieben, mit Sicherheit nicht mit dem ĂŒberzeugten Willen der ESV. FĂŒr Springer reichte die vorschnelle Volmarsteiner ErklĂ€rung bereits nach einem viertel Jahr.

Ein neues Kinderheim wird nach einem Opfer benannt. Dazu schreibt Dierk SchÀfer:

„Die Absicht der Evangelischen Stiftung Volmarstein, ein neues Heim in der NĂ€he des Johanna-Helenen-Heims nach einem mißhandelten Heimkind zu benennen, ist nach meiner Ansicht die höchste Anerkennung, die auf der symbolischen Ebene möglich ist. NatĂŒrlich darf es nicht bei der Symbolik bleiben. Aber wer ein so hohes Symbol setzt, wird sich der Erwartung nicht widersetzen wollen/können, auch die finanzielle Seite der Rehabilitation angemessen zu regeln.“

Von Symbolen allein kann man nicht leben. Insbesondere nicht Behinderte, deren Biografie durch die OAV in Schutt und Asche gelegt wurde, die heute arm sind und mit einer geforderten lĂ€cherlichen Opferrente von 300 Euro monatlich fĂŒr absehbare zehn Jahre nach verlorenen Kindheitsjahren wenigstens ein bisschen mehr WĂŒrde im Alter erleben wollen. Die Verweigerung dieser Rente und AbwĂ€lzung des Problems auf den „Runden Tisch Heimerziehung“ (Vollmer) stellt eine erneute Misshandlung der Opfer der OAV dar. Eine derartige Entsorgung des Problems ist unmoralisch.

Die Renovierung einer Wohnung eines Betroffenen nach ĂŒber zwanzig Jahren mit einer Laufzeit von ĂŒber einem Jahr ist keine Opferhilfe. Die zugesagte Behindertenassistenz von ein bis zwei Stunden wöchentlich fĂŒr den selben Betroffenen findet seit Monaten nicht statt. Einem anderen Behinderten wurde eine schöne Wohnung mit großer Terrasse gestellt, allerdings nicht die tĂ€glich notwendige  Behindertenassistenz fĂŒr wenigstens zwei Stunden. So verbringt er mehr oder weniger einsam seine Tage.

Weil ich diese Kosmetik nicht als Wiedergutmachung verstehen kann, muss ich die Entschuldigung als unaufrichtig zurĂŒckweisen. Andernfalls wĂŒrde ich meinen geschundenen MitschĂŒlern ins Gesicht schlagen.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen